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Der “schönste Beruf der Welt”: 17 neue Agrarscouts informieren Verbraucher in der Lüneburger Heide

Die Landwirtschaft erklären

Wollen den aus ihrer Sicht über den “schönsten Beruf der Welt” aufklären: 17 neue Agrarscouts haben sich zum Ziel gesetzt, Verbraucher die heutige Landwirtschaft zu erklären. red
Wollen den aus ihrer Sicht über den “schönsten Beruf der Welt” aufklären: 17 neue Agrarscouts haben sich zum Ziel gesetzt, Verbraucher die heutige Landwirtschaft zu erklären. red
BISPINGEN - 05. Juni 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

17 junge Landwirte und Auszubildende erlebten nun einen interessanten und lehrreichen Vormittag. Das Landvolk, Kreisverband Lüneburger Heide, und der Arbeitskreis junger Landwirte luden zur erneuten Agrarscout-Schulung ein. “Ich freue mich sehr, dass wir solch ein gutes Feedback und so viele Anmeldungen aus dem gesamten Kreisgebiet und von so unterschiedlichen Leute haben - das kann ja in Zukunft nur gut werden!”, so Sven Wrogemann, erster Vorsitzender des Arbeitskreises.

Selbst der Referent lobte “den bunten Strauß” an Teilnehmern und deren Hintergrund und Zukunftsperspektiven. Trotz unterschiedlichem Feedback verbindet alle die Lust und die Bereitschaft, mit dem Verbraucher ins Gespräch zu kommen und über die heutige Landwirtschaft aufzuklären. Wie dieses sicher und gut gelingen kann, erklärte Peter Berndgen vom Forum moderne Landwirtschaft aus Berlin. Der gebürtige Kölner schulte das Auftreten und die angewandte Sprache und warb für den lockeren Umgang mit Verbrauchern. Die Teilnehmer waren begeistert von den vielen praktischen Tipps und dem Austausch untereinander.

Der Grund für die Anmeldung bei der Fortbildung war für Lena Meyer aus Sieverdingen: “Ich möchte vor Ort mit Verbrauchern sprechen und die moderne Landwirtschaft in allen Facetten darstellen. Dabei möchte ich mich auch der zunehmenden Kritik stellen, aber auch auf die vielen Produkte hinweisen, die aus der Landwirtschaft kommen.” Ganz praktisch hat sie ihr Vorhaben schon bei der “Tour de Flur - moderne Landwirtschaft mit dem Fahrrad erleben”, getestet. Dort fand der zweite Teil der Agrarscout-Ausbildung statt. Lena führe auf dem Milchhof Westermann die Besucher durch den neuen Milchkuhstall und erklärte Arbeitsabläufe und den heutigen Arbeitsalltag eines Landwirts.

Auch die restlichen jungen Agrarscouts stellten sich bei dieser beliebten Aktion den Verbrauchern und boten Stall- und Hofführungen an oder erläuterten Feldspritze oder Mähdrescher. Die theoretischen Tipps und Tricks von der Schulung wurden so ganz praktisch angewandt. “Es macht wirklich Spaß, hier zu helfen und aufzuklären. Viele Leute haben Angst zu fragen, wenn ich aber das Gespräch anfange, kommt ganz viel Unwissenheit zum Vorschein, und die Leute freuen sich, wenn ich ihnen erkläre, was sie hier sehen. Dann freue ich mich, dass ich erklären kann, wie es wirklich ist”, so Christoph Schröder, der bei Familie Wrogemann auf dem Hof in der Kartoffelhalle Aufklärungsarbeit geleistet hat.

Auch nach den beiden Ausbildungstagen möchte die Gruppe in Kontakt bleiben. Ein Stammtisch wurde schon ins Leben gerufen, um Wissenswertes rund um den “schönsten Beruf der Welt”, wie sich alle einig sind, besser in die Öffentlichkeit zu tragen.

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