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KGS-Schüler werden im Umgang mit der virtuellen Welt sensibilisiert / Gefahren selbst erkennen

Die Risiken im WorldWideWeb

Wie “tickt” eigentlich die digitale Welt: Die 6H1 und Klassenlehrer Sven Thiemann beschäftigen sich spielerisch mit den Gefahren des WorldWideWeb.red
Wie “tickt” eigentlich die digitale Welt: Die 6H1 und Klassenlehrer Sven Thiemann beschäftigen sich spielerisch mit den Gefahren des WorldWideWeb.red
SCHWARMSTEDT - 16. Mai 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Verantwortungsvolles Handeln in der digitalen Welt, so lautet das Ziel der Präventionsarbeit in der Wilhelm-Röpke-Schule. Das Schulentwicklungsprojekt “Soziales Lernen” sorgt unter der Regie des Sozialpädagogen und Präventionsfachmanns Christian Biringer dafür, dass jeder Schüler dem Alter entsprechende Maßnahmen angeboten bekommt, die zu einem besseren Miteinander an der Schule führen sollen. Ein Baustein ist dabei die Medienerziehung, der schwerpunktmäßig im Bereich der Jahrgänge 6 und 7 eingebunden ist. Projektleiter Studienrat Dennis Breitenfeld wird von der zweiten Präventionsfachkraft der Schule, Karla Schulz, unterstützt.

Die Präventionsarbeit hat an der KGS einen bedeutsamen Stellenwert. Um eine hohe Qualität zu sichern, werden seit 2007 Experten der Organisation “smiley” ins Haus geholt. In Workshops werden den Schülern die Chancen und Risiken im WorldWideWeb fachkundig nähergebracht. Der gemeinnützige Verein ist in ganz Norddeutschland tätig und die hauptamtlichen Mitarbeiter besuchen im Jahr rund 1100 Schulklassen. Für “smiley” ist die Wilhelm-Röpke-Schule ein ganz besonderer Partner. Einerseits war die KGS eine der ersten Schulen, die dem 2005 gegründeten Verein Vertrauen entgegengebracht hat. Andererseits werden an keiner anderen Schule Jahr für Jahr ganze Jahrgänge betreut. Die Hoffnung der Schwarmstedter ist, dass die Jugendlichen in der digitalen Welt verantwortungsbewusst handeln und vor der unüberlegten Weitergabe von persönlichen Daten oder vor virtuellem Mobbing geschützt werden. Ein kompletter Schutz vor Risiken ist nicht möglich. Wenn es also dennoch zu Problemen kommt, können Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte bei den Sozialpädagogen Hilfe erhalten. Um die Präventionsarbeit zu stärken, werden auch die Lehrkräfte geschult. Deshalb wird das Projekt auch von den Klassenlehrkräften begleitet, die durch die Teilnahme an den Workshops regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Das Projekt wird seit zehn Jahren finanziell durch den Schwarmstedter Präventionsrat und den Kreispräventionsrat gefördert.

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