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Motorradstaffel aus dem Aller-Leine-Tal zieht Bilanz: 109 Hilfsdienste, 13.931 Kilometer, 925 Stunden

Die schnellen Stauhelfer der Johanniter

Unfallabsicherung: Wenn es zu Vollsperrungen oder Staus auf den Autobahnen kommt, sind die Unfallhelfer zur Stelle und sichern auch die Zubringerstraßen ab - wie hier Ende Mai bei einem Unfall auf der A 7. Foto: JUH/OV Aller-Leine
Unfallabsicherung: Wenn es zu Vollsperrungen oder Staus auf den Autobahnen kommt, sind die Unfallhelfer zur Stelle und sichern auch die Zubringerstraßen ab - wie hier Ende Mai bei einem Unfall auf der A 7. Foto: JUH/OV Aller-Leine
SCHWARMSTEDT - 02. Dezember 2019 - 16:00 UHR - VON REDAKTION

Im Stau, bei Pannen, bei Unfällen auf der Autobahn sind Menschen dankbar für eine schnelle Hilfe. Diese Hilfe “trägt” hellrot und kommt auf Motorrädern daher. In diesem Jahr waren die Stauhelfer der Johanniter seit den Osterferien bis Ende Oktober auf den Autobahnen in Niedersachsen unterwegs. Im Vergleich zu 2018 fuhren sie dabei mehr Kilometer und leisteten noch häufiger Hilfe. Allein die Motorradstaffel des Ortsverbandes Aller-Leine vermeldete zum Saisonende exakt 109 Hilfeleistungen wie Erstversorgungen, Lagemeldungen nach Unfällen, Absicherungen von Unfall- oder Einsatzstellen oder auch die Beseitigung von Verkehrsgefahren.

Insgesamt zwölf Stauhelfer fuhren 13.931 Kilometer an 101 Tagen. Zusammen kamen dabei 925 Stunden ehrenamtliches Arbeiten. “Zusätzlich zu den Hilfeleistungen konnten die Stauhelfer häufig durch ihre Präsenz und ihr rasches Eingreifen weitere Probleme verhindern oder die Folgen abmildern”, so die Verantwortlichen. Die Vermittlung von Pannenhilfe oder auch Unterstützung bei der Selbsthilfe prägen die Tätigkeit der Stauhelfer, deren Arbeit eine anerkannte Entlastung der Autobahnpolizei ist. Zu den Hauptaufgaben der Stauhelfer gehört es, durch das Bilden einer Rettungsgasse den Einsatz- und Rettungskräften den Weg durch den Stau freizumachen.

Die Johanniter-Stauhilfe ist eine Kooperation mit dem Automobilclub ADAC, dem niedersächsischen Innenministerium und der Polizeidirektion Hannover. Hannes Wendler, Mitglied des Vorstands im Landesverband Niedersachsen/Bremen, bedankte sich beim Saisonabschluss in Hannover bei den Helfern für ihren Einsatz: “Besonders die hohen Temperaturen im Sommer machen den Einsatz auf den Straßen für die Stauhelfer in ihrer Schutzbekleidung oft enorm anstrengend. Ich habe Respekt vor unseren Ehrenamtlichen, die während der Saison mehrmals die Woche ihre Freizeit auf den Autobahnen in Niedersachsen und Bremen verbringen, um Menschen zu helfen - sei es medizinisch bei einem Unfall oder auch nur mit netten Worten und einem Getränk.”

Für den Ortsverband Aller-Leine zog Staffelleiter Thomas Rauch Bilanz: “Gerade mit Blick auf die kommende Saison haben wir uns noch breiter aufgestellt. Wir konnten in diesem Jahr vier neue Staffelmitglieder gewinnen und wollen in der Saison 2020 verstärkt Präsenz auf der Autobahn zeigen.” Und noch eine Personalie gab es zu vermelden: Die Position des Fachberaters Motorradstaffeln im Landesverband Niedersachsen/Bremen übernimmt künftig Stauhelfer Thorsten Renken, der regelmäßig ehrenamtlich für die Staffeln der Ortsverbände Aller-Leine und Hildesheim auf die Strecke geht.

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