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Das Theater Metronom bietet im “TheaterHerbst” einen umfangreichen Spielplan - los geht es am 26. November.

Die Suche nach dem Jungbrunnen und dunkler Humor

Reise aus Wortwitz, Musik und Tanz: Das NN-Theater aus Köln zeigt beim “TheaterHerbst” im Theater Metronom das Stück “Exit Casablanca”. Fotos: Theater Metronom
Reise aus Wortwitz, Musik und Tanz: Das NN-Theater aus Köln zeigt beim “TheaterHerbst” im Theater Metronom das Stück “Exit Casablanca”. Fotos: Theater Metronom
VISSELHöVEDE - 23. November 2022 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Eigenproduktionen, Gastspiele und Talkrunde - der “TheaterHerbst” im Theater Metronom in Hütthof bei Visselhövede bietet bereits ein vielseitiges Programm. Und es kommt noch mehr: Ein Feuerwerk aus temporeichem und überraschendem Schauspiel verspricht zum Beispiel der Auftritt des NN-Theaters aus Köln mit dem Stück “Exit Casablanca” am Sonnabend, 26. November, ab 20.30 Uhr. Fast 80 Jahre nach Veröffentlichung der Kinoversion begibt sich das Ensemble auf eine überraschende Reise aus Wortwitz, Musik und Tanz und ist zu erstaunlichen Verknüpfungen zur Gegenwart gelangt. Das Theater “Aber Andersrum” aus Bremen lädt am Sonntag, 27. November, ab 19.30 Uhr in “Schon wieder Geburtstag - Wie man älter wird und beim Versuch dabei nicht stirbt!” zu einer Zeitreise auf der Suche nach dem Jungbrunnen ein. Das Freak-Fusion-Cabaret aus Ungarn bringt am 2. und 3. Dezember, jeweils ab 20.30 Uhr, den Zuschauern die Welt der Wanderzirkusse des vergangenen Jahrhunderts näher, gewürzt mit dunklem Humor. Die Jonglier-, Akrobatik-, Aerial- und Burlesque-Einlagen werden von der ungarischen Underground-Zirkusszene dargeboten.

Auch für Kinder gibt es Programm

Am 8. Dezember ab 10 Uhr geht es für Kinder ab fünf Jahren um die kleine Hündin Kaschtanka, die an einem sehr kalten, verschneiten Wintertag ihr Herrchen verliert und von einem Tierdompteur aufgenommen wird.

Für alle ab sechs Jahren erzählt das Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien “Agora” am 9. Dezember ab 9 und 11 Uhr die Geschichte von Cornelius, der jede Nacht an einem anderen Ort schläft - eine Geschichte über Glück. Das Stück “Die Bremer Stadtmusikanten oder “Was geht, wenn nichts mehr geht!” stehen am 13. Dezember ab 9 und 10.30 Uhr mit dem Figurentheater Neumond auf dem Programm.

Auch Ernsthaftes findet Platz

“Was soll das Theater” - über das Überleben der Kultur in der Region nach den Zeiten der Pandemie wird am 14. Dezember ab 19.30 Uhr gesprochen. Ein Stück über das Besinnen auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens wird am 16. Dezember ab 10 und 19 Uhr mit “Niemand heißt Elise” aufgeführt. Dabei findet Elise auf dem Dachboden ihrer Großeltern das Tagebuch ihrer Oma und taucht in deren Jugendzeit ein.

Weihnachtliche Stücke

Mit “Wilmas Weihnacht” präsentiert das “Feuer-und- Flamme-Theater” am 21. Dezember ab 10.30 Uhr ein heiteres Spiel um Weihnachtsbräuche. Und gleich viermal heißt es “Dritter Engel, vierte Reihe & Swinging Christmas”: 10. und 17. Dezember, jeweils ab 20.30 Uhr sowie 11. und 18. Dezember, jeweils ab 19.30 Uhr. Es geht um die Herdmann-Kinder, die es geschafft haben, sämtliche Hauptrollen in dem Krippenspiel zu bekommen, das zu Weihnachten aufgeführt wird - mit erfrischend ungewöhnlichen Jazz-Interpretationen von deutschen Weihnachtsliedern.

Premiere kurz vor Jahresende

Die betörende, anregende und herzzerreißende Geschichte “La Papaya Topola” mit Musik des Duos Giara feiert am 28. Dezember ab 20.30 Uhr Premiere. In der Fabel geht es um den Schäfer Giovan Pietro, der überraschenderweise die ganze Erbschaft seines Dienstherrn erhält. Das Stück wird auch am 29. Dezember ab 20.30 Uhr aufgeführt. Danach verwandelt sich die Bühne zur Party kurz vor Jahresende noch in einen Tanzsaal für alle.

Ein vom Sturm überraschter Reiter, der auf dem Deich einem gespenstischen Schimmelreiter begegnet war, sucht im Wirtshaus eines Dorfes eine Erklärung. Wer war das? Diese Frage wird am 27. und 28. Januar, jeweils ab 20.30 Uhr, geklärt. Kartenreservierungen für alle Aufführungen sind unter (04262) 1399 möglich.

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