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Felix-Nussbaum-Schule dank Digitalpakt gut für den Fachunterricht ausgestattet

Digitale Tafeln sind da - jetzt fehlen nur noch die Schüler

Schulleiter Rüdiger Strack, Ingo Harmrolfs, Annette Lücke, André Funck und Florian Eilrich freuen sich über die neuen Tafeln (von links). Foto: FNS
Schulleiter Rüdiger Strack, Ingo Harmrolfs, Annette Lücke, André Funck und Florian Eilrich freuen sich über die neuen Tafeln (von links). Foto: FNS
WALSRODE - 26. August 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

In den Sommerferien wurde mit Hochdruck die Digitalisierung der Walsroder Felix-Nussbaum-Schule vorangetrieben. Aus Mitteln des Digitalpakts, bei dem die Bundesregierung drei Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen bereitgestellt hatte, wurden vorrangig digitale Tafeln oder auch “Active Boards” für die Klassenräume angeschafft, montiert und eingerichtet.

Schulleiter Rüdiger Strack hatte sich persönlich dafür starkgemacht. Die digitalen Tafeln würden eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Unterricht bieten. So könnten für jedes Fach spezielle Programme benutzt werden, Apps und Office-Anwendungen direkt im Unterricht genutzt werden oder Schülerinnen und Schüler auf zuhause erarbeitete Präsentationen und Aufgaben zugreifen.

Nun verfügt die Schule, die auch schon vorher gut durch den Heidekreis im Bereich der Digitalisierung aufgestellt war, in jedem Klassenraum über eine digitale Tafel. Für die Inbetriebnahme und Betreuung der Schulen ist die Schul-IT des Landkreises mit sieben Systemadministratoren verantwortlich. Gleichzeitig zog Schulleiter Rüdiger Strack mit seinem Kollegium aber auch eine selbstkritische Bilanz über das abgelaufene Schuljahr. Durch die Corona-Pandemie wurden die Schulen im März sprichwörtlich von einen auf den anderen Tag geschlossen und Schülerinnen und Schüler mussten über die Internetplattform “iserv” im Home Schooling ihre Aufgaben erledigen. “Wir haben festgestellt, dass das Home Schooling funktioniert hat, aber dass es auch noch Luft nach oben gibt”, so Schulleiter Strack. Das Hochladen von Materialien, der Zugang durch fehlende Endgeräte, der einige Schülerinnen und Schüler benachteiligt hat, und fehlende Module wie etwa ein virtueller Klassenraum per Video-Konferenz seien beispielsweise Dinge, die man verbessern werde.

Lobenswert sei aber auf jeden Fall das Engagement des Kollegiums, das teilweise gleichzeitig das Home Schooling mit jüngeren Jahrgängen zu organisieren hatte und den eingeschränkten Schulbetrieb an der Schule gewährleisten musste. Besonders lobenswert seien die Systemadministratoren der Schule: Anke Galasso, Florian Eilrich, Ingo Harmrolfs und Marcel Kirschner. Sie hätten laut Strack durch ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft rund um die Uhr für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und Schülerinnen und Schülern, aber auch dem Kollegium bei Fragen und Problemen geholfen.

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