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Methylcellulose: Auch am Standort in Bomlitz wird investiert, um die steigende Nachfrage nach Bauchemikalien zu bedienen

Dow erweitert Kapazität für MC-Produktion

Investitionen auf dem Röpersberg: Dow will die Kapazitäten für die Methylcellulose-Produktion erhöhen. red
Investitionen auf dem Röpersberg: Dow will die Kapazitäten für die Methylcellulose-Produktion erhöhen. red
BOMLITZ - 04. Dezember 2018 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Das im Industriepark Walsrode ansässige Unternehmen Dow hat eine Reihe von Investitionen zum stufenweisen Ausbau der Methylcellulosekapazitäten angekündigt. Damit will Dow eine zuverlässige Versorgung der Kunden mit wichtigen Additiven für die expandierende Bauindustrie sicherstellen. Die Kapazitätserhöhungen sind Teil eines mehrstufigen Investitionsplans für Bauchemie und zeigen die starke Verbundenheit des Unternehmens mit der Trockenmörtelindustrie, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Demnach wird Dow die Kapazitäten der Methylcelluloseproduktion an den Standorten in Bomlitz und Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) erweitern, um dem wachsenden Bedarf an qualitativ hochwertigen Cellusoseether-Produkten gerecht zu werden. Die Expansionsprojekte umfassen eine Kapazitätssteigerung von 19.000 Tonnen für die Eigenmarken Walocel- und Methocel-Celluloseether, die in einer Vielzahl von Anwendungen für Fliesenkleber, Fugenmörtel, Spachtelmasse, Fugendichtstoff, Armierungs- und Verbundmörtel für Wärmedämm-Verbundsysteme, Gips- und Zementputz eingesetzt werden. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen bis 2019 beziehungsweise bis 2020 erreicht werden.

Dow sei überzeugt, dass die Industrie diese Kapazitätserweiterung als weiteren Beweis der nachhaltigen Wachstumsstrategie begrüßen wird. Die Investitionen würden das Engagement von Dow unterstreichen, hochwertige und innovative Rohstoffe zu liefern, die die Anforderungen einer sich dynamisch entwickelnden Bauindustrie heute und in Zukunft erfüllen, erklärt Jane Palmieri, Business President, Dow Polyurethanes, Chlor-Alkali & Vinyl and Construction Chemicals. Die Dow-Kunden müssten nicht nur die aktuelle Nachfrage bedienen, sondern auch die kontinuierliche Weiterentwicklung in einem durch starken Wettbewerb geprägten Markt mit vorantreiben. Aus diesem Grund setze das us-amerikanische Unternehmen weiterhin auf Innovation und will das Produktportfolio um differenzierte Lösungen erweitern, heißt es weiter.

Diese Investitionen seien ein positives Signal für den Chemiestandort Deutschland, einem starken Markt und Produktionsstandort für die Bauindustrie. Die Standorte Bomlitz und Bitterfeld seien hinsichtlich Infrastruktur und Know-how der Mitarbeiter für den Kapazitätsausbau ideal aufgestellt, ergänzt Ralf Brinkmann, Präsident Dow Deutschland.

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