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Unternehmen gehört zu einer Initiative, die eine Milliarde Dollar für die Bekämpfung von Plastikmüll in der Umwelt bereitstellt

Dow sagt dem Plastikmüll den Kampf an

Investiert in die Vermeidung von Plastikmüll: Dow gehört zu einer Allianz, die derzeit aus rund 30 Unternehmen besteht und Kunststoffabfälle minimieren sowie den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe fördern will. red
Investiert in die Vermeidung von Plastikmüll: Dow gehört zu einer Allianz, die derzeit aus rund 30 Unternehmen besteht und Kunststoffabfälle minimieren sowie den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe fördern will. red
BOMLITZ - 17. Januar 2019 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Dow beteiligt sich federführend an der Gründung einer neuen Allianz weltweit tätiger Unternehmen, die Lösungen für das zunehmende Problem von Plastikmüll in der Umwelt und in den Meeren entwickeln will. Das Unternehmen, das auch einen Standort in Bomlitz hat, ist Mitinitiator der “Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt”, einer neu gegründeten Initiative, die mehr als eine Milliarde Dollar für die Entwicklung und Skalierung von Entsorgungs- und Abfall-Management-Lösungen bereitstellt. Ziel sei es, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zu mobilisieren.

Die Allianz, die derzeit aus rund 30 Unternehmen besteht, will Kunststoffabfälle minimieren und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe fördern. Mitglieder sind weltweit tätige Unternehmen und Organisationen aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Afrika und dem Nahen Osten.

“Unsere Umwelt darf nicht mit Müll belastet werden. Das ist wichtig für die Zukunft des gesamten Planeten und für die Zukunft von Dow und unserer gesamten Branche”, sagte Jim Fitterling, Chief Executive Officer von Dow. Die Initiative bringe Unternehmen, Regierungen, NGOs und Verbraucher an einen Tisch. “So können wir Innovationen beschleunigen, dringend benötigte Ressourcen bereitstellen und gemeinsam entschlossen Maßnahmen ergreifen, die der Umweltbelastung durch Plastikmüll ein Ende setzt.” Die Allianz sei eine gemeinnützige Organisation und umfasse Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Chemie- und Kunststoffproduzenten, Konsumgüterhersteller, Einzelhändler, Verarbeiter und Entsorgungsunternehmen. Hinzu kommt eine strategische Partnerschaft mit dem World Business Council for Sustainable Development. Die Initiative wird bisher von den Regierungen Kanadas und Großbritanniens sowie von Dow und anderen globalen Firmen finanziert und verfolgt das Ziel, bis 2020 finanzierbare lokale Lösungsansätze zu entwickeln, die dann in unterschiedlichen Ländern angepasst und umgesetzt werden können. Das erste Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung.

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