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Langjährige Mitarbeitende des Diakonischen Werks Walsrode in den Ruhestand verabschiedet und geehrt

Drei Goldene Kronenkreuze

Unter anderem Joseph Sebuh wurde verabschiedet. Foto: Diakonisches Werk
Unter anderem Joseph Sebuh wurde verabschiedet. Foto: Diakonisches Werk
WALSRODE - 07. August 2020 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Heidrun Gaede fehlten nur wenige Monate bis zum 30-jährigen Dienstjubiläum. Sie begann 1990 in der Schuldnerberatungsstelle, baute diese auf, als sich das Diakonische Werk noch in Meinerdingen befand im heutigen Café der Kirchengemeinde. Mit verschiedenen Kollegen arbeitete sie im Laufe der Jahre zusammen, um Menschen aus ihren Schulden heraus zu helfen. In den vergangenen Jahren war sie für die umfängliche Verwaltung der Schuldnerberatung zuständig.

Migrationsberater Joseph Sebuh

Joseph Sebuh kam drei Jahre später als Flüchtlingssozialarbeiter dazu. Integrationsberater hieß es später, jetzt Migrationsberater. Die Schwerpunkte wechselten, auch die Menschen, die in diesen Jahren hauptsächlich Hilfe suchten im Kirchenkreis Walsrode. Für alle Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund war er Ansprechpartner, auch für Ehrenamtliche und Netzwerkpartner. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag im Bereich Schwarmstedt und Rethem.

Gute Seele in der Geschäftsstelle: Regina Blanke

Regina Blanke begann ihre Arbeit 1999 zunächst in der Personalabteilung des Kirchenkreisamtes und wechselte dann 2008 zum Diakonischen Werk, das sich inzwischen in der Brückstraße 7 im selben Gebäude befand. Sie war bald die gute Seele in der Geschäftsstelle, erste Anlaufstelle für viele Klienten. Sie verwaltete den Verhütungsmittelfonds, verhalf Familien zu einem Familienurlaub oder zu kostenlosen Aufenthalten in den Jugendherbergen. Seit 2016 bearbeitete sie auch den damals neugegründeten Kirchenkreisfonds “Diakonie für Kinder”, aus dem Kindern im Alter von einem bis 18 Jahren alle zwei Jahre ein Zuschuss gewährt werden kann für Fahrten, Hobbys oder besondere Anschaffungen.

Ein geplanter Abschiedsgottesdienst und Verabschiedungen mit anderen Gästen und Netzwerkpartnern konnten wegen der Coronapandemie nicht stattfinden. Aber das Team feierte mit den Dreien im vertrauten Rahmen. Alle drei Mitarbeitenden erhielten nach so langer Betriebszugehörigkeit von Superintendent Ottomar Fricke das Goldene Kronenkreuz überreicht, eine seltene Auszeichnung der Diakonie, die in der 34-jährigen Geschichte des Diakonischen Werks Walsrode zum ersten Mal, und dann gleich dreifach, vergeben werden konnte.

Die Diakoniepastorin Rosl Schäfer kann sich die Arbeit ohne die drei noch gar nicht wirklich vorstellen, sie freut sich aber sehr, dass alle drei Stellen zeitnah wieder besetzt werden können und das Team des Diakonischen Werks bald wieder vollständig zusammenarbeiten kann zum Wohl der Menschen, die Hilfe brauchen.

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