Lokales

/lokales/ein-blick-in-die-elektromobile-zukunft_10_111580071-21-.html/ / 1

Regionale Autohäuser und Energieagentur Heidekreis bieten Elektromobilität zum Anfassen

Ein Blick in die (elektro)mobile Zukunft

Professor Sven Strube vom Institut für Verkehrsmanagement an der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften brachte die rund 100 Zuhörer in der “Alten Reithalle” in Soltau auf den neuesten Stand in Sachen E-Mobilität. red
Professor Sven Strube vom Institut für Verkehrsmanagement an der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften brachte die rund 100 Zuhörer in der “Alten Reithalle” in Soltau auf den neuesten Stand in Sachen E-Mobilität. red
SOLTAU - 29. August 2018 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Die Energieagentur Heidekreis und Autohäuser aus der Region luden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema E-Mobilität in die “Alte Reithalle” in Soltau ein. Passend zum Titel “E-Mobilität (er)fahren” konnten die rund 100 Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen mitnehmen, sondern erhielten auch die Möglichkeit zu “elektrisierenden” Probefahrten.

Schon bei der Begrüßung machte der stellvertretende Bürgermeister Soltaus, Friedhelm Eggers, deutlich, welch wichtige Rolle der Elektromobilität bei der Erreichung der klimapolitischen Ziele zukomme. Er stellte aber auch heraus, dass in diesem Themenfeld noch viel zu tun sei, um die von der Bundesregierung gesteckten Ziele zu erreichen. Erfreulicherweise steige die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in jüngster Zeit stark an. Zugleich dankte Eggers der Energieagentur Heidekreis und den regionalen Autohäusern, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten, für die Initiative zur Mobilitätsveranstaltung. “Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Schritt, um interessierten Bürgern und auch Unternehmen die Scheu vor der Elektromobilität zu nehmen und ihnen zu zeigen, was sie heutzutage schon leisten kann”, ergänzte Dominique Diederich, Leiter der Energieagentur Heidekreis.

Wo die E-Mobilität wirklich steht, das verdeutlichte Professor Sven Strube vom Institut für Verkehrsmanagement an der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften, der zudem seit vielen Jahren selbst elektrisch fährt. Eindrucksvoll machte er klar, dass die E-Mobilität den Kinderschuhen längst entwachsen sei und viele Kritikpunkte, beispielsweise die zu geringe Reichweite und die nicht darstellbare Wirtschaftlichkeit, heute so keinen Bestand mehr hätten. Auch im Bereich der Ladeinfrastruktur passiere derzeit einiges. “Die Zahl der Ladepunkte steigt und mit ihr auch die Leistung, mit der geladen werden kann. Mehr Ladeleistung bedingt einen schnelleren Ladevorgang und somit einen geringeren Zeitverlust, wenn doch einmal zwischengetankt werden muss”, erläuterte der Experte der Ostfalia. Wer wissen will, wo genau er im Heidekreis laden kann, der findet eine ständig aktualisierte Übersicht auf der Webseite der Energieagentur Heidekreis (www.energieagentur-heidekreis.de).

Im Anschluss an den theoretischen Teil konnten die Besucher dann im Außenbereich der “Alten Reithalle” verschiedene Elektrofahrzeuge (er)fahren. Von Tesla Model X über VW eGolf, Mercedes GLC 350e, Renault Zoe und Toyota Prius bis hin zum Mitsubishi Outlander war eine bunte Mischung von dem vertreten, was der Fahrzeugmarkt aktuell zu bieten hat. Zudem wurden mit dem Maxus EV80 und dem Streetscooter auch elektrische Nutzfahrzeuge vorgestellt. Zahlreiche Probefahrten später waren sich Organisatoren wie auch Gäste darüber einig, dass die Veranstaltung dazu beigetragen hat, das Bewusstsein und die Begeisterung für E-Mobilität in der Region weiter zu fördern.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.
Lesen, was gefragt ist. Wissen, was gemeint ist.
Mit WZ+ die volle Artikelvielfalt erleben. Von Heidjern, für Heidjer.