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Mehr als 70 Stände beim ersten Buchholzer Garagenflohmarkt / Wiederholung nicht ausgeschlossen

Ein ganzes Dorf zeigt sich geschäftstüchtig

Ob im Vorgarten, auf dem Hof oder in der Garage: An mehr als 80 Ständen in allen Teilen Buchholz wurden Raritäten, Antiquitäten und allerhand Schnäppchen angeboten.dl
Ob im Vorgarten, auf dem Hof oder in der Garage: An mehr als 80 Ständen in allen Teilen Buchholz wurden Raritäten, Antiquitäten und allerhand Schnäppchen angeboten.dl
BUCHHOLZ - 04. Juni 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Aus der Idee, einen Garagenflohmarkt im gesamten Ort Buchholz auszurichten, wurde am vergangenen Sonntag eine wahre Erfolgsgeschichte: Viele der mehr als 70 Aussteller waren sich bereits am Mittag einig, dass das ein Event mit Zukunft werden könne. Die Regie hatten die Initiative “Unser Dorf hat Zukunft” und Norbert Blume, ein engagierter Buchholzer Bürger, auf die Beine gestellt. Während im ganzen Dorf die blühenden Rhododendren und die duftenden Pfingstrosen in den schönsten Farben ein sommerliches Ambiente zauberten, schlenderten Hunderte von Flohmarktbesuchern von einem Stand zum anderen - und lernten dabei so ganz nebenbei auch das reizende Dorf an der Aller kennen. Wer dann noch einen Blick auf den Straßen- und Standplan warf, konnte sicher gehen, dass er auch alle der liebevoll hergerichteten Stände, auch die jenseits der Bundesstraße 214, finden und besuchen konnte.

Bei sommerlichen Temperaturen über die 30 Grad-Marke hinaus, war vor allem auch das Dorfgemeinschafshaus mit dem großen Parkplatz Start- und Zielpunkt für viele Gäste. Dort sorgten der Schützenverein für Getränke, die Freiwillige Feuerwehr für gegrillte Köstlichkeiten und die Gymnastikdamen des SVN Buchholz für Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Viele Flohmarktliebhaber hatten sich extra mit Fahrrädern auf den Weg gemacht, um auch wirklich alle der teilweise verstreut liegenden Stände im ganzen Dorf besuchen zu können.

Während das eine oder andere gute Geschäft besiegelt wurde, kamen Spaß, Geselligkeit sowie das Gespräch ebenfalls nicht zu kurz. “Es ist so entspannt und locker”, sagt eine Dame, die gerade an einem Stand im “Alten Schulweg” fündig geworden war.

Ob es um original alte Leinentischdecken, alte Gläser oder Geschirr ging, oder ob der Nachwuchs das eine oder andere gebrauchte Kinderspielzeug entdeckte, bei allen stand der Spaß und die gute Sache an erster Stelle. Am Ende des Tages gingen neben der Standgebühr, die für jeden Aussteller fünf Euro betrug, auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Speisen und Getränke alle in einen Topf. Aus diesem erhalten dann nach der Abrechnung durch die Organisatoren alle Beteiligten einen gleichen Anteil des Reinerlöses. Insgesamt eine runde Sache, die in Buchholz wohl Zukunft haben wird.

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