Lokales

/lokales/ein-gespraech-auf-augenhoehe_10_111711034-21-.html/ / 1

Detlev Schulz-Hendel und Sebastian Zinke zu Gast an der Freien Waldorfschule in Benefeld

Ein Gespräch auf Augenhöhe

Den Graben zwischen Politik und Jugend ein wenig zugeschüttet: Die Schüler fühlten sich während des Gesprächs ernst genommen.red
Den Graben zwischen Politik und Jugend ein wenig zugeschüttet: Die Schüler fühlten sich während des Gesprächs ernst genommen.red
BENEFELD - 15. Mai 2019 - 08:00 UHR - VON REDAKTION

Hoher Besuch an der Freien Waldorfschule in Benefeld: Detlev Schulz-Hendel, Sprecher der Grünen für Wirtschaft und Verkehr, sowie Sebastian Zinke von der SPD, Vorsitzender im Unterausschuss Justizvollzug und Straffälligenhilfe, waren zu Gast. Beide nahmen sich trotz ihres vollen Terminkalenders im Europawahlkampf die Zeit, um sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen.

Insgesamt 27 Schüler hatten sich im Vorlauf bereits bei einem Parlamentsplanspiel mit ihrer Geschichtslehrerin Julia Bouzerar “warmgelaufen”. Dabei mussten sie sich selbst in die Rolle von echten Volksvertretern versetzen und zum selbst gewählten Thema “Gleichberechtigung von Frau und Mann” versuchen, sich auf einen passenden Gesetzentwurf zu einigen.

Die Schüler hatten sich als zukünftige Wähler bereits auf die Begegnung mit den Abgeordneten vorbereitet und stellten gezielt Fragen zu sehr unterschiedlichen Politikfeldern. Im Bereich der Frauenpolitik bezogen sich Fragen auf die Notwendigkeit einer Frauenquote sowie auf das sehr ernste Thema “Gewalt gegen Frauen”. Weitere Fragen nahmen aktuelle Themen, wie die “Fridays for Future”-Demonstrationen oder den richtigen Umgang mit nicht eindeutig einzuordnenden Parteien, auf. Besonders interessierte die Klasse, welche anfängliche Motivation die beiden Gäste persönlich in die Politik gebracht hatte.

Über eine Stunde lang zeigten sich die Jugendlichen konzentriert, was wohl auch daran lag, dass Schulz-Hendel und Zinke jede einzelne Frage aufgriffen und die Schüler sich dadurch ernst genommen fühlten.

Als beide Abgeordneten den Jugendlichen die Möglichkeit eines Schülerpraktikums in ihrem Landtagsbüro anboten, zeigten mehrere Jugendliche ein deutliches Interesse. Die Veranstaltung endete mit dem positiven Gefühl, den oft beklagten Graben zwischen Politik und Jugend ein wenig zugeschüttet zu haben.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.
Lesen, was gefragt ist. Wissen, was gemeint ist.
Mit WZ+ die volle Artikelvielfalt erleben. Von Heidjern, für Heidjer.