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Vikarinnen haben Idee für besondere Andacht: Tierfreunde kommen mit Pferd und Hund nach Uetzigen

Ein tierisch guter Gottesdienst

Hunde- und Pferdebesitzer hatten den Weg zum ersten Gottesdienst für Mensch und Tier der Region in die Reithalle von Samson in Uetzingen gefunden. Fotos: Alps
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Hunde- und Pferdebesitzer hatten den Weg zum ersten Gottesdienst für Mensch und Tier der Region in die Reithalle von Samson in Uetzingen gefunden. Fotos: Alps
UETZINGEN - 07. Oktober 2019 - 14:44 UHR - VON REDAKTION

Hinter den Stuhlreihen schnaubte der Schimmel, unter dem Sitzplatz legte der Bernersenne den Kopf entspannt auf die überkreuzten Pfoten. Die Veranstalterinnen, Vikarin Lea Nickel und Christiane Purwins, freute es, dass so viele Tierfreunde ihrer Einladung gefolgt waren. Vor allem Hunde- und Pferdebesitzer hatten den Weg zum ersten Gottesdienst für Mensch und Tier der Region in die große Reithalle des Pferdezentrums von Samson in Uetzingen gefunden.

Zu Beginn des Gottesdienstes bekamen einige von ihnen die Gelegenheit, ihre tierischen Begleiter vorzustellen und über deren besondere Eigenarten zu berichten. Vikarin Nickel zitierte in ihrer Predigt den Propheten Jesaja, der schon damals von einer Welt träumte, in der sich Menschen und Tiere verstehen und vertragen. Sie erinnerte an die Verantwortung, die Menschen für die ihnen anvertrauten Tiere tragen. Christiane Purwins, die auf dem elterlichen Hof von Samson aufgewachsen ist und immer von Tieren umgeben war, ging in ihrem Vortrag auf das besonders vertrauensvolle Verhältnis zwischen sich, ihren Hunden und ihrem Pferd ein.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Henning Hebenbrock am Keyboard begleitet. Die zahlreichen Lieder schienen die Tiere zu beruhigen. Nur sehr selten ertönte plötzliches Hundegebell oder das vernehmliche Wiehern eines Pferdes - aber das machte den Reiz dieser Veranstaltung aus. Von der Möglichkeit, sich und sein Tier segnen zu lassen, wurde ausgiebig Gebrauch gemacht.

Die Kollekte am Ausgang kam dem Tierheim in Hodenhagen zugute, denn auch die Tiere, die kein Zuhause haben, wurden nicht vergessen. Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung gab es für die Menschen Kaffee und Kuchen - während die Tiere Äpfel, Möhren oder Leckerlis bevorzugten.

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