Lokales

/lokales/ein-wintermaerchen-in-benefeld_10_111684593-21-.html/ / 1

Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule präsentieren “Die Schneekönigin”

Ein Wintermärchen in Benefeld

Der große Aufwand hat sich gelohnt: Mit viel Liebe zum Detail arbeiteten die Schüler an der Kulisse und an ihren Kostümen.red
Der große Aufwand hat sich gelohnt: Mit viel Liebe zum Detail arbeiteten die Schüler an der Kulisse und an ihren Kostümen.red
BENEFELD - 21. März 2019 - 11:00 UHR - VON REDAKTION

Märchenhaft, zauberhaft und gleichzeitig eisigkalt ging es in der Freien Waldorfschule Benefeld zu, als die achte Klasse ihr Schauspiel “Die Schneekönigin” präsentierte. Während die Zuschauer ihre Plätze einnahmen und sich bereits mit dem Bühnenbild, welches zunächst ein gemütliches Dachstübchen zeigte, vertraut machten, liefen bei den Schülern die Vorbereitungen auf Hochtouren. Kostüme, Make-Up und letzte Konzentrations- und Sprachübungen wurden durchgeführt und dann war es soweit.

Um 19 Uhr zog das prachtvoll bunte Ensemble in die gefüllte Halle und nahm seine Position auf der Bühne ein. Und mit den ersten Worten der Märchenerzähler war man angelangt in der Welt der Schneekönigin. Die jungen Schauspieler hauchten den Figuren wahrhaftig Leben ein - und darum ging es ja auch in dem Hans Christian Andersen-Stück - um das Leben, die Lebendigkeit und die Freundschaft.

Während nämlich die beiden fröhlichen Kinder Gerda und Kai mit ihrer Großmutter ein einfaches aber glückliches Leben führen, plant die eiskalte Schneekönigin, sich den Jungen anzueignen und ihn als Sohn aufzuziehen. Unterstützt wird sie dabei vom geldgierigen Kommerzienrat, der nach eigener Aussage “Kinder nicht leiden kann”. Durch einen hinterlistigen Kuss gelingt es der Schneekönigin, Kais Wesen zu verändern und ihn zu sich zu holen. Dies jedoch lässt seine Schwester Gerda nicht auf sich beruhen und macht sich auf die Suche nach ihm.

Dass die Achtklässler gänzlich in die Geschichte eintauchten und ihre Inszenierung sehr ernst nahmen, wurde schnell klar, denn alles war mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von ihren Klassenbetreuerinnen und dem Kollegium, welches bei Kostümen, Technik und Musik half, sondern ganz besonders auch von der Theaterpädagogin und Regisseurin Astrid Isenberg.

Doch alle Mühen hatten sich gelohnt: Das Ergebnis war ein wahrhaft zauberhafter Märchenabend mit farbenprächtigen Eindrücken, wunderschönen Szenen, eindrucksvoller Musik und dem guten Gefühl, dass echte Herzenswärme noch sehr viel wichtiger ist als alle Reichtümer der Erde.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.