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Spende von Konfirmanden: Neue Sitzbank für das Hospizhaus in Dorfmark

“Eine wunderbare Geste”

Übergabe der neuen Sitzbank: Susanne Lübben, Pastor Bernd Piorunek (stehend von links), Moritz Junge, Luisa Sophie Hennig und Almuth Eckard (sitzend von links).lip
Übergabe der neuen Sitzbank: Susanne Lübben, Pastor Bernd Piorunek (stehend von links), Moritz Junge, Luisa Sophie Hennig und Almuth Eckard (sitzend von links).lip
DORFMARK - 31. Mai 2019 - 13:28 UHR - VON REDAKTION

Den Himmel sehen, die frische Luft und den Wind spüren - das können die Gäste des Hospizhauses in Dorfmark jetzt auf einer neuen Sitzbank. Denn die Konfirmanden der Kirchengemeinde Düshorn-Ostenholz entschlossen sich vor Kurzem, ihre Konfirmandenspende der Dorfmarker Einrichtung zu Gute kommen zu lassen, und schenkten den Verantwortlichen und Gästen am Mittwochabend eine neue Sitzgelegenheit für die Terrasse. “Das ist eine wunderbare Geste”, befand auch Susanne Lübben, die Leiterin der Einrichtung. “Unsere Gäste werden die Bank sicherlich gerne und oft nutzen.”

Vor allem für Moritz Junge, der zusammen mit seiner Mutter und Mitkonfirmandin Luisa Sophie Hennig das Möbelstück aus Eisen überbrachte, war es eine Herzensangelegenheit. Denn seine Großmutter war der erste Gast des Hospizhauses, und er begleitete seine Oma auf ihrem letzten Weg. “Wir haben uns allesamt abgesprochen, wofür wir das Geld spenden wollten”, erinnert sich der Beetenbrücker. “Da habe ich von meinen persönlichen Erfahrungen erzählt, und wir waren uns schnell einig, dass wir das Hospizhaus unterstützen wollen. Der persönliche Kontakt und das Erlebte waren hier sicherlich mit ausschlaggebend.” Und Almuth Eckard, die Seelsorgerin des Hauses, meinte dazu: “Das war eine tolle Idee der Jugendlichen. Die Bank ist etwas Bleibendes für unsere Gäste.”

Wichtig war für die insgesamt 26 Konfirmanden zudem, dass sie “sehen, wofür sie das Geld gespendet haben”, wie Luisa Sophie Hennigs erklärt. Denn: “Wenn man nur anonym auf irgendein Konto überweist, dann weiß man gar nicht, wo das Geld geblieben ist und wofür es verwendet wird. So haben wir Gewissheit, dass es gut angelegt ist.” Für Susanne Lübben ist zudem wichtig, dass die Bank “zu Begegnungen und Gesprächen führen wird”. Denn die Gäste sollen sich in der Einrichtung “frei und lebendig fühlen”.

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