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Der Antrag, den Bauantrag für das neue Feuerwehrhaus zu stellen, wurde vor zwei Wochen abgelehnt. Wann das passieren wird, ist offen.

Einwohnerversammlung zum Esseler Feuerwehrhaus

Bei der Besichtigung des künftigen Standorts des Esseler Feuerwehrhauses im vergangenen Jahr (von links): Bürgermeister Bernd Block, Gemeindebrandmeister Detlef Röhm, Ortsbrandmeister Christian Draeger und Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs.Foto: WZ-Archiv/Meyland
Bei der Besichtigung des künftigen Standorts des Esseler Feuerwehrhauses im vergangenen Jahr (von links): Bürgermeister Bernd Block, Gemeindebrandmeister Detlef Röhm, Ortsbrandmeister Christian Draeger und Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs.Foto: WZ-Archiv/Meyland
ESSEL - 01. März 2022 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Nach der gemeinsamen Pressemitteilung der SPD, UWG und der Grünen zum Bauvorhaben in Essel stellt Schwarmstedts Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs klar, dass die Verwaltung und er selbst immer und konsequent für den Neubau des Feuerwehrhauses Essel sowie die Umsetzung des Beschlusses der Samtgemeinde-Feuerwehr zur Stationierung des Katastrophenschutz-Fahrzeuges in Essel eingetreten seien. Zuletzt hatte Gehrs vor zwei Wochen beantragt, dass der Bauantrag gestellt wird, damit keine weiteren Verzögerungen eintreten.

Das wurde von Ratsmitgliedern im Samtgemeindeausschuss mit Mehrheit abgelehnt. Zur Abstimmung kam der Antragstext, der zuvor vom zuständigen Fachausschuss in öffentlicher Sitzung im November 2021 mit großer Mehrheit empfohlen wurde. Nach derzeitiger Beschlusslage der Ratsgremien ist offen und von externen Gutachten abhängig, wann der Bauantrag gestellt wird. Ein Bau würde danach zu einem späteren Zeitpunkt zu den dann gültigen Baupreisen erfolgen, so Gehrs nun in einer eigenen Mitteilung.

Die Diskussion sei nun durch den Presseartikel in Teilaspekten in die Öffentlichkeit gekommen, heißt es weiter. Die Herausforderungen seien aber vielschichtig. Bei einem längeren Stromausfall sei die Samtgemeinde Schwarmstedt handlungsunfähig. Es fehle auch im Normalbetrieb an EDV-Räumen und Möglichkeiten der Datensicherung. Einsatzstäbe müssten in die Lage versetzt werden, auch arbeiten zu können.

Zuletzt hat die Verwaltung gemeinsam mit Architekten, Feuerwehr und EDV rund vier Stunden den Ratsmitgliedern Rede und Antwort gestanden. “Damit eine Diskussion sachgerecht und in Tiefe geführt werden kann, halte ich eine Einwohnerversammlung für sinnvoll. So ist ein gleicher Kenntnisstand möglich”, berichtet Björn Gehrs. Die kündigt er für Dienstag, 8. März, 19 Uhr an. Sie findet in der Mensa der KGS Schwarmstedt statt.

Gemeinsames Ziel müsse es sein, eine handlungsfähige Samtgemeinde zu erhalten. Dabei gehe es laut Gehrs um weit mehr, als nur um ein Feuerwehrhaus in Essel, den Standort für ein Fahrzeug und Räume für EDV sowie den Notbetrieb des Meldeamtes.

Auch SPD, UWG und Grüne melden sich noch einmal: “Über den Neubau des Feuerwehrhauses in Essel sowie der Positionierung des Katschutzfahrzeuges in Essel waren und sind wir uns alle einig - nicht nur in unseren drei Fraktionen”, heißt es. Das sei in der Pressemitteilung nicht konkret genug formuliert worden und habe bei der Feuerwehr Fragen aufgeworfen. In Gesprächen mit Björn Gehrs und Feuerwehrvertretern habe Metin Colpan (SPD) versichert, “dass wir klar zu einem neuen Feuerwehrhaus Essel stehen und dazu, dass das Katschutzfahrzeug nach Essel kommt.”

Kommentare

- 01.03.2022 - 17:04 Uhr #1
avatar Das ist doch an den Haaren herbeigeführt. Lasst doch mal Experten das gesamte Konzept Feuerwehr bewerten. Stichwort: Der zurück gehaltene Feuerwehrbedarfsplan, er muss kommen, danach können Feuerwehrhäuser gebaut werden.
Dieser Kommentar wurde am 01.03.2022 um 17:08 Uhr bearbeitet.
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