Lokales

/lokales/engagiert-und-kreativ_10_111731346-21-.html/ / 1

26 FÖJ-Teilnehmer mit Vernissage zum Thema Insektensterben

Engagiert und kreativ

Ergebnisse zum Abschluss: 26 Jugendliche nahmen an der Aktion “Insektensommer 2019” teil.red
Ergebnisse zum Abschluss: 26 Jugendliche nahmen an der Aktion “Insektensommer 2019” teil.red
IDINGEN - 19. Juni 2019 - 11:00 UHR - VON REDAKTION

Sie sind nicht nur engagiert - sie sind auch kreativ: 26 junge Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) haben sich ein Jahr lang auf vielfältigste Form mit dem Thema “Das leise Sterben der Insekten” auseinandergesetzt. Nachdem sie während ihres freiwilligen Jahres das Thema in Form von Projekten bearbeitet hatten, präsentierten sie die Ergebnisse zum Abschluss ihres FÖJ-Jahres auf einer Vernissage.

Die Einstimmung in diesen Tag war inhaltlich gut gewählt: Auf dem naturnahen Gelände des FÖJ-Tagungshauses Jugendhof Idingen nahm die Gruppe an der bundesweiten Nabu-Aktion “Insektensommer 2019” teil. Ausgerüstet mit Bestimmungsmaterial und Becherlupen ging es vom Hofgelände in den Wald, an den Bach, in den Kräutergarten oder an den Wegrand - gezählt wurde immer die Höchstzahl der gleichzeitig entdeckten Insekten in einem Umkreis von zehn Metern. Die Ergebnisse der Zählung wurde direkt an den Nabu via der App “Insektenwelt” gesendet. Auffällig dabei: Es wurden kaum Schmetterlinge vorgefunden.

Eröffnet wurde die eigentliche Vernissage durch die Seminarsprecherin Elisabeth Gerlach, die im Beisein der beiden FÖJ-Teamer Alea Rynas und Carlo Engstfeld sowie dem Fachbereichsleiter FÖJ der Naturschutzakademie, Dirk Schuricht, für die gesamte Gruppe sprach, wie sehr das Thema doch zu einem “Herzensthema” geworden sei.

Was folgte, war ein ganzes Potpourri an Ideen, wie sich ein so komplexes, aber auch ernstes Thema fundiert und kreativ bearbeiten lässt. Nach einem Erklärvideo mit Grundinformationen zum Thema folgte - vorbereitet von einer zweiten Gruppe - ein Raum mit vier Pinnwänden mit Collagen - bewusst geplant als Auseinandersetzung in Stille.

Es folgte außerdem eine Podiumsdiskussion, im deren Rahmen die jungen FÖJ-Teilnehmenden verschiedene Rollen aus Politik, Naturschutzverbänden und Chemieindustrie sowie Wissenschaft einnahmen. Gefolgt von der Präsentation eines Podcasts mit realen Interviews von Passanten. Im Anschluss daran ging es auf die Bühne. Ein Theaterstück in Form einer Gerichtsverhandlung zu dem Thema wurde aufgeführt.

Alea Rynas, Carlo Engstfeld und Dirk Schuricht vom Fachbereich FÖJ der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, dem Träger des FÖJ in Niedersachsen, waren sich einig: “Dieser FÖJ-Gruppe ist eine aus fachlicher und didaktischer Sicht sehr effektive und motivierende Auseinandersetzung mit einem global wichtigen und hoch aktuellen Thema gelungen.”

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.
Lesen, was gefragt ist. Wissen, was gemeint ist.
Mit WZ+ die volle Artikelvielfalt erleben. Von Heidjern, für Heidjer.