Lokales

Clara Oettinger aus Walsrode wurde als Jüdin verfolgt und nach Bergen-Belsen deportiert

Enkel und Schwiegertochter überlebten

Die Familie Seckel im Garten des Guts Charlottenthal, um 1894. Clara Oettinger sitzt als dritte Person von links im Hintergrund. Ganz links ist ihr Vater Julius Seckel zu sehen; ihre Mutter Helene Seckel ist die zweite Frau von rechts. Foto: Privatsammlung Seckel
Die Familie Seckel im Garten des Guts Charlottenthal, um 1894. Clara Oettinger sitzt als dritte Person von links im Hintergrund. Ganz links ist ihr Vater Julius Seckel zu sehen; ihre Mutter Helene Seckel ist die zweite Frau von rechts. Foto: Privatsammlung Seckel
WALSRODE - 18. August 2020 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Anfang 1945 war Clara Oettinger im Konzentrationslager Bergen-Belsen inhaftiert. Sie stammte aus Walsrode, wo sie 1872 als fünftes von acht Kindern des Textilkaufmanns Julius Seckel (1833-1918) und seiner Frau Helene, geborene Seckelsohn aus Ahlden (1844-1921), zur Welt gekommen war. Die Familie lebte seit 1740 am Ort. Julius Seckel hatte 1854 das väterliche

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