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Naturschutzstiftung Heidekreis fördert wieder Umweltbildungskurse

Entdeckungen auf der Streuobstwiese

Was kann man aus Obst alles machen? Auch darüber sollen Kinder für das Ökosystem Streuobstwiese sensibilisiert werden. Foto: Naturschutzstiftung Heidekreis
Was kann man aus Obst alles machen? Auch darüber sollen Kinder für das Ökosystem Streuobstwiese sensibilisiert werden. Foto: Naturschutzstiftung Heidekreis
WALSRODE - 20. März 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Das mittlerweile abgeschlossene Leader-Projekt “Streuobst - Kulturlandschaft - Heidekreis” hat in den vergangenen zwei Jahren vielen Grundschülern mehrere Besuche auf einer Streuobstwiese ermöglicht. Dort konnten sie ganz praktisch die Pflanzen- und Tierwelt sowie die besonderen Zusammenhänge des Ökosystems Streuobstwiese im Jahresverlauf kennenlernen.

Auch in diesem Jahr möchte die Naturschutzstiftung Heidekreis im Rahmen der neu gestarteten Projekte “Biotopverbundsysteme Streuobstlandschaften” und “Streuobst-Kulturlandschaft-Aller-Leine-Tal” wieder Umweltbildungskurse mit ausgebildeten Pädagoginnen für Schulklassen und Vereine fördern. Die Kurse wurden von speziell geschulten Streuobstpädagoginnen geleitet. Diese werden seit 2014 durch den BUND Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Streuobst-Pädagogen e. V. und der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz ausgebildet. Sie sind in ganz Niedersachsen an Schulen und in Vereinen aktiv, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene über das Thema Streuobstwiesen aufzuklären und dafür zu sensibilisieren.

An drei bis vier Terminen werden die Kinder dazu ihre Klassenzimmer verlassen und können auf nahegelegenen Streuobstwiesen mit allen Sinnen die Tier- und Pflanzenwelt der Streuobstwiese entdecken. Als Höhepunkt der Kurse wird aus gesammelten Äpfeln und Birnen gemeinsam frischer Saft gepresst und verkostet. Angeleitet durch Streuobstpädagoginnen lernen die Schüler die Vielfalt von Obstarten und -sorten kennen, erfahren, wann diese geerntet werden können und welche Weiterverarbeitungsmöglichkeiten möglich sind. Durch das direkte, praktische Erleben soll bei den Kindern ein nachhaltiges Bewusstsein für das bedrohte Ökosystem Streuobstwiese geschaffen werden.

Da die Kurse draußen stattfinden, können diese auch bei den derzeit schwierigen Bedingungen beginnen. Als guter Startzeitpunkt würde sich die Zeit nach den Osterferien anbieten, wobei auch ein anderer Zeitraum nach Absprache möglich ist. Bei Interesse ist Mirco Johannes von der Naturschutzstiftung Heidekreis als Ansprechpartner für alle interessierten Einrichtungen erreichbar unter johannes@natuschutzstiftung-heidekreis.de oder (05191) -970875.

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