Lokales

/lokales/erinnerungen-an-mod-helmy_10_111663188-21-.html/ / 1

Igal Avidan stellt sein Buch über den ägyptischen Arzt vor, der jüdische Arbeiter vor der Gestapo versteckte

Erinnerungen an Mod Helmy

Der israelische Autor Igal Avidan ist zu Gast bei den Soltauer Gesprächen.Foto: Yehuda Altman
Der israelische Autor Igal Avidan ist zu Gast bei den Soltauer Gesprächen.Foto: Yehuda Altman
SOLTAU - 11. Februar 2019 - 10:56 UHR - VON REDAKTION

“Mod Helmy - wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete”, lautet das Thema der “Soltauer Gespräche” am Dienstag, 19. Februar. Beginn der Veranstaltung mit Igal Avidan ist um 20 Uhr in der Soltauer Bibliothek Waldmühle.

Denkt man über das Verhältnis von Juden und Arabern nach, stehen sofort Misstrauen, Ablehnung, Hass, Gewalt und Krieg im Vordergrund. Dass das nicht zwangsläufig so sein muss, zeigen viele Beispiele aus der Gegenwart, aber auch aus der Vergangenheit.

Jeder kennt Oskar Schindler, der über 500 Juden vor der Deportation und der Ermordung in Konzentrationslagern rettete. Wer aber war Mod Helmy, der als bislang einziger Araber 2013 von Yad Vashem als “Gerechter unter den Völkern” ausgezeichnet wurde?

Igal Avidan, ein in Berlin lebender israelischer Journalist, hat in seinem neuesten Buch nach langer und umfassender Recherche die Geschichte des ägyptischen Arztes Mod (Mohamed) Helmy erzählt, der während des Zweiten Weltkriegs in Berlin lebte und arbeitete und jüdische Menschen vor der Gestapo versteckte und ihnen das Leben rettete.

Der Autor ist 1962 in Tel Aviv geboren. Er hat in Israel englische Literatur und Informatik sowie in Berlin Politikwissenschaften studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Journalist für israelische und deutsche Medien.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.