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A 7: Lkw-Fahrer bemerkt Stauende nicht / Zwei Schwerverletzte

Erneut schwerer Verkehrsunfall

Nur noch ein Wrack: Der Fahrer dieses Lkw hatte Glück im Unglück. Feuerwehr Heidekreis (4)
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Nur noch ein Wrack: Der Fahrer dieses Lkw hatte Glück im Unglück. Feuerwehr Heidekreis (4)
WESTENHOLZ - 09. August 2018 - 17:28 UHR - VON REDAKTION

Erneut ist es auf der Autobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Westenholz und dem Rasthof Allertal, in Fahrtrichtung Hannover, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Laut Polizeiangaben war der Rückstau der Baustelle im Bereich Schwarmstedt die Ursache des Unfalls. Am Mittwoch gegen 12.50 Uhr bemerkte ein Lkw-Fahrer das vor ihm liegende Stauende zu spät und schob einen vor ihm fahrenden Renault Twingo auf einen davor stehenden mit Holz beladenen Lkw.

Bei dem Aufprall wurden neben dem 47-jährigen Lkw-Fahrer auch der Fahrer des Twingo und seine Beifahrerin aus dem Landkreis Helmstedt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der 75-jährige Twingo-Fahrer kam mit leichten Blessuren davon und konnte mit Hilfe des Rettungsdienstes das Fahrzeug verlassen. Seine 63-jährige Ehefrau sowie der Lkw-Fahrer mussten mit schweren Verletzungen von den alarmierten Feuerwehren aus Krelingen, Hodenhagen und Bad Fallingbostel mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Die beiden Schwerverletzten wurden jeweils mit einem Rettungshubschrauber in die Kliniken nach Hannover und Bremen geflogen. Der Fahrer des Twingo wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen in die medizinische Hochschule nach Hannover gefahren.

Für die Rettungsmaßnahmen musste die A 7 in Richtung Süden für circa zwei Stunden vollgesperrt werden. Danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Polizei und Feuerwehr berichteten übereinstimmend von Problemen mit der Bildung der Rettungsgasse sowie verstärktem Fußgängerverkehr im Rückstau. Ein Fahrer widersetzte sich mehrfach den Anweisungen der Polizei. Die nahm seine Personalien auf.

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