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Mitglieder des “Welcome Center Heidekreis” treffen sich mit Unternehmen zum Thema Fachkräfte-Rekrutierung

Fachkräftemangel: Chancen und Wege

Gemeinsame Sache, um Fachkräfte zu rekrutieren: Susanne Schulze, Uwe Mylius, Lisa Hinkeldey, Dr. Almut Willenbockel, Erster Kreisrat Oliver Schulze, Marianne Perrin und Katrin Seefeld beim Netzwerktreffen in Bomlitz. red
Gemeinsame Sache, um Fachkräfte zu rekrutieren: Susanne Schulze, Uwe Mylius, Lisa Hinkeldey, Dr. Almut Willenbockel, Erster Kreisrat Oliver Schulze, Marianne Perrin und Katrin Seefeld beim Netzwerktreffen in Bomlitz. red
BOMLITZ - 07. Juni 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Zahlreiche Unternehmen und Vertreter von Institutionen und Verbänden folgten nun der Einladung des “Welcome Center Heidekreis” in die Villa Wolff in Bomlitz zum ersten Netzwerktreffen.

“Willkommen, Ankommen und Bleiben” - so lautet das Motto des Projektes - und es zielt darauf ab, Fachkräfte und junge Menschen aus dem EU-Ausland, die mittels einer Ausbildung noch Fachkräfte werden wollen, möglichst nachhaltig in den Heidekreis zu integrieren.

Dass das Welcome Center ein sehr gutes Unterstützungsangebot ist, darüber waren sich alle Beteiligten bereits in der Auftaktveranstaltung des Projekts im November vergangenen Jahres einig. Die Frage, die dabei kleine und mittlere Betriebe im Heidekreis besonders interessierte: “Wie können wir selbst Fachkräfte und Auszubildende aus dem EU-Ausland rekrutieren und für unsere Unternehmen gewinnen?”

Der Erste Kreisrat Oliver Schulze begrüßte die Netzwerkteilnehmer auch in seiner Eigenschaft als Initiator des Projekts und machte das Thema Fachkräftemangel am Beispiel der Kreisverwaltung deutlich. Es sei immer schwerer, vakante Stellen zu besetzen, so die Erfahrung in der Verwaltung - aber eben auch in vielen Betrieben und Unternehmen der Region.

“Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht”, diese Aussage konnten die drei Projektmitarbeiter Susanne Schulze, Katrin Seefeld und Uwe Mylius mit vielen Beispielen zum aktuellen Stand des Projekts untermauern.

Erfreulich für das Team ist auch, dass zu den eigenen Räumlichkeiten des Welcome Centers noch weitere Beratungsmöglichkeiten in einigen Bürgerbüros im Heidekreis hinzugekommen sind.

Das Herzstück des Projekts, das sogenannte “Feel Good Management”, berichtete über konkrete Unterstützungstätigkeit: “Wir reden bei Feel Good nicht von Obstkörben, die es zu verteilen gilt”, so Katrin Seefeld. Es seien oft intensive und auf den Einzelfall zugeschnittene Dienstleistungspakete, die das Management ausmachen. So gehe es beispielsweise um Unterstützung bei Anträgen und dem Überwinden bürokratischer Hürden, um Fragen der Berufsanerkennung, Qualifikationen und Sprachkurse bis hin zu Problemen wie Schuldenbewältigung, Einsamkeit im neuen Lebensumfeld oder auch Heimweh.

In diesem Zusammenhang dankte das Team des Welcome Centers seinen Netzwerkpartnern, Lisa Hinkeldey und Theresa Volk vom IQ-Netzwerk, die zu Fragen der Berufsanerkennung kompetente Auskünfte gaben.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch Marianne Perrin von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Agentur für Arbeit (ZAV) begrüßt. Perrin berichtete von einer Rekrutierungsreise in Rumänien und dem Besuch einer Berufsfachschule mit dem Schwerpunkten Handwerk/Technik und Hotellerie & Gastronomie. Sieben rumänische Absolventen wird das Welcome Center jetzt im September 2019 zur Messe Work & Life willkommen heißen. Ein gemeinsamer Ausflug im Heidekreis sowie einen Tag in einem Unternehmen werden das Willkommenspaket abrunden. Interessierte Unternehmen können sich an das Welcome Center, E-Mail: welcome@vhs-heidekreis.de, (05191) 968721, wenden.

Mit der Zentralen Ausland- und Fachvermittlung könnten jetzt gezielter und effizienter als bisher Arbeitskräfte rekrutiert werden, freut sich das Team des Welcome Centers und möchte die Kooperation unbedingt intensivieren. Im August 2019 plant das Team deshalb mit Marianne Perrin (ZAV) und den Unternehmen aus dem Heidekreis ein weiteres Arbeitstreffen, um sich für gemeinsame Rekrutierungsaktionen abzustimmen und sich über gezielte Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung auszutauschen.

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