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Sozialministerin Carola Reimann empfängt Leiterinnen der Koordinierungsstellen Frau und Wirtschaft

Familie und Beruf unter einem Hut

An einem Strang ziehen (von links): Silke Thorey-Elbers (Überbetrieblicher Verbund Familie & Beruf), Sozialministerin Carola Reimann und Lena Heß (Projektleiterin Koostelle Heidekreis). red
An einem Strang ziehen (von links): Silke Thorey-Elbers (Überbetrieblicher Verbund Familie & Beruf), Sozialministerin Carola Reimann und Lena Heß (Projektleiterin Koostelle Heidekreis). red
SOLTAU - 19. März 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Rund 1500 regionale Unternehmen arbeiten in Niedersachsen gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung. Sie sind Partner der 25 Koordinierungsstellen (Koostellen) Frauen und Wirtschaft, die sich seit nunmehr 25 Jahren für die Erwerbsbeteiligung von Frauen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.

Die ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden dieser Verbünde und die Leiterinnen der Koordinierungsstellen (auch aus dem Heidekreis) hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann im Gästehaus der Landesregierung empfangen. Beeindruckt von der Dynamik des vor mehr als 25 Jahren gestarteten Programms erklärte sie: “Sie sind eine nicht mehr wegzudenkende Institution in und für Niedersachsen. Aus diesem Grund ist die Förderung der Koostellen auch in der Koalitionsvereinbarung verankert - und zwar mit Priorität.”

Die regelmäßigen Treffen der Mitglieder verfolgen das Ziel, Initiativen zur Ferienbetreuung, zur Entlastung pflegender Angehöriger oder zur Gewinnung von Fachkräften in den niedersächsischen Regionen auf den Weg zu bringen. Im Verbund entwickeln die Partnerinnen und Partner auf diese Weise verschiedenste familienorientierte Maßnahmen.

Ein zukunftsorientiertes Niedersachsen sei nur möglich, wenn Frauen und Männer in einem gleichberechtigten und partnerschaftlichen Miteinander Familien- und Sorgearbeit bewältigten. “Ein Schwerpunkt dieser Legislaturperiode ist und bleibt ganz klar die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unser Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und ganz besonders auf der Gebührenfreiheit der Kitas”, so Carola Reimann.

Noch in diesem Jahr soll ein Konzept zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt werden. Außerdem, fügt die Sozialministerin hinzu, setze sie sich für die Fortsetzung der erfolgreichen Koordinierungsstellen in der neuen EU-Förderperiode ab 2021 ein.

Die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft erhalten für 2019/2020 eine Förderung in Höhe von rund acht Millionen Euro aus Landes- und ESF-Mitteln. 15 Prozent der Gesamtausgaben werden dabei vom Träger aufgebracht. Mehr Informationen über die Angebote im Heidekreis fnden Interessierte im Internet unter: www.koostelle-heidekreis.de.

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