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Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Ahlden / Die Hälfte aller Brandeinsätze entpuppte sich als Fehlalarm

Fast 5500 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Grund zu Zufriedenheit: Die Aktiven der Feuerwehr Ahlden waren 2018 fleißig - ob bei Einsätzen oder Ausbildungen.red
Grund zu Zufriedenheit: Die Aktiven der Feuerwehr Ahlden waren 2018 fleißig - ob bei Einsätzen oder Ausbildungen.red
AHLDEN - 20. Februar 2019 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

Mit kritischen Worten und einem Rückblick auf ein veranstaltungsreiches Jahr begann Ortsbrandmeister Mario Müller seinen Bericht bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ahlden im Gemeindehaus. Die 44 Aktiven hatten 2018 neben 39 Einsätzen zwei große Ereignisse bewältigt: das 40-jährige Bestehen der Ahldener Jugendfeuerwehr und einen Tag der Feuerwehr in Ahlden.

Die Ahldener Wehr wurde zu 23 Brandeinsätzen gerufen, darunter waren elf Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Dazu kamen 16 Hilfeleistungen. Des Weiteren haben die Aktiven zahlreiche Ausbildungs- und Arbeitsdienste absolviert, sodass fast 5500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet wurden. “Mit hauptamtlichen Kräften für die Samtgemeinde definitiv nicht bezahlbar”, so Müller.

Auch hinter der Jugendfeuerwehr liegt ein Jahr voller Spiel, Spaß und Ausbildung. Die acht Mädchen und sechs Jungen besuchten das Landeszeltlager in Wolfshagen. Sie absolvierten viele Ausbildungs- und Spaßdienste und nahmen an Wettbewerben teil. Besonders positiv, so die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Jovita Gronau-Korz, sei die tolle Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Eilte.

Esther Rüsing, Kinderfeuerwehrwartin der Kinderfeuerwehr “Die Löschtrolle”, berichtete von den Aktivitäten aus dem ersten Jahr. Dazu gehörte die Teilnahme am Kreiskinderfeuerwehrtag und der Landeskinderfeuerwehrfreizeit. Insgesamt wurden 1066 Stunden Kinder- und Jugendarbeit geleistet und bereits fünf Kinder in die Jugendfeuerwehren Ahlden und Eilte übergeben.

Kajus Luhmann und Julian-Kenny Woelms wurden zu Feuerwehrmännern befördert, Josefin Kothe, Jennifer Edler und Lydia Hoffmann zu Oberfeuerwehrfrauen. Lukas Bösche und Sven Kothe sind nun Löschmeister, Andre Eggeling wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Im vergangenen Jahr wurden 22 Lehrgänge besucht. Kajus Luhmann und Julian-Kenny Woelms besuchten auf Kreisebene den Truppmann-I-Lehrgang. Nicole Müller nahm am Truppmann-II-Lehrgang Teil 1 teil, Jennifer Edler und Vanessa Edler schlossen mit dem Truppmann-II-Lehrgang Teil zwei ihre Grundausbildung ab. Josefin Kothe und Jennifer Edler absolvierten eine Atemschutzgeräteträger-Ausbildung, und Josefin Kothe besuchte einen Motorsägenlehrgang. Eine erfolgreiche Truppführerausbildung verbuchten Lydia Hoffmann und Jennifer Edler. Den Lehrgang Technische Hilfeleistung beendeten Lydia Hoffmann und Christian Blau. Lukas Bösche absolvierte den zweiten Teil des Gruppenführerlehrgangs und Sven Kothe die Lehrgänge Zugführer Teil 1 und 2. Lydia Hoffmann schloss den Lehrgang “Technische Hilfeleistung” mit 15 von 15 Punkten und der Bestnote “sehr gut” ab und wurde von Gemeindebrandmeister Alexander Prenzel dafür geehrt.

Kinderfeuerwehrwartin Esther Rüsing hat den Lehrgang Führungskräfte in der Kinderfeuerwehr besucht und gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Nicole Müller an einem Einstiegslehrgang für Kinderfeuerwehrwarte teilgenommen. Einen Lehrgang für Brandschutzerzieher besuchten Jovita Gronau-Korz und Esther Rüsing.

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