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Land Niedersachsen und Bund fördern Städtebauprojekte in diversen Kommunen des Landkreises

Fast drei Millionen Euro für den Heidekreis

© moerschy - pixabay
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WALSRODE - 11. Juni 2020 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Landesbauminister Olaf Lies hat am Mittwoch das Städtebauförderungsprogramm 2020 präsentiert. Damit werden 178,5 Millionen Euro in den Städtebau in Niedersachsen investiert, an dem sich auch der Bund finanziell beteiligt. Mit den Fördermitteln unterstützt das Land dieses Jahr insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen. Im Umfang von fast drei Millionen Euro profitieren auch Städte und Dörfer aus dem Heidekreis.

So erhält Bad Fallingbostel aus dem Programm “Lebendige Zentren” 230.000 Euro für seine Innenstadt, die Gemeinden Neuenkirchen und Schneverdingen bekommen 190.000 Euro, Rethem erhält 523.000 Euro und Walsrode 500.000 Euro für die Innenstadt. Aus dem Programm “Wachstum und nachhaltige Erneuerung” fließt ebenfalls Geld nach Bad Fallingbostel: 675.000 Euro für das Projekt Weinberg und 840.000 Euro für das Projekt Wiethop.

Lars Klingbeil, SPD-Bundestagsabgeordneter, begrüßte die Maßnahmen. Es sei richtig, dass das Land gemeinsam mit dem Bund in die Städte und Dörfer investiere. Damit werde die Attraktivität der Stadt- und Dorfzentren gestärkt. “Gerade in der aktuellen Phase ist es richtig, dass wir als Staat weiter investieren und die Bauwirtschaft unterstützen”, sagte Klingbeil. Zwei Drittel der gesamten Mittel flössen in Niedersachsen in den ländlichen Raum. Damit setze die Landesregierung einen starken Fokus, von dem auch die Heideregion profitiere, so Klingbeil.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke aus Walsrode drückte sein Wohlwollen über die Förderung des Landes aus: Auf weiterhin hohem Niveau investiere die Landesregierung in den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt im Bundesland, stärke Stadtkerne sowie Stadtzentren und investiere in die Infrastruktur in urbanen und ländlichen Regionen, so Zinke.

Maßnahmen zur Gestaltung der Heimat umsetzen

Die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz schließen sich den positiven Äußerungen an. Ein attraktives Lebensumfeld für die Menschen zu schaffen oder zu erhalten, sei ihnen ein großes Anliegen. “Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Heidekreis mit den Städtebauförderprogrammen so stark unterstützt wird”, so die beiden Abgeordneten. Angesichts der derzeit schwierigen Lage sei die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Niedersachsen an der Seite der Kommunen im Land stehe. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung könne der Heidekreis Ideen und Maßnahmen zur Gestaltung der Heimat seiner Einwohner umsetzen.

In den Programmen werde der Schwerpunkt auf die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität gelegt. Ortskerne würden attraktiv gestaltet, brachliegende Flächen aktiviert, oder es könnten Grün- und Freiflächen geschaffen werden. Gleichzeitig würden Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauwirtschaft gesichert, so von Danwitz.

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