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Ehrenamtliche üben auf landwirtschaftlichem Hof

Feuerwehren proben Ernstfall

Erfolgreiche Übung: Die Verantwortlichen waren mit der Arbeit der Feuerwehraktiven zufrieden.red
Erfolgreiche Übung: Die Verantwortlichen waren mit der Arbeit der Feuerwehraktiven zufrieden.red
MEINERDINGEN - 18. September 2018 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Als am vergangenen Dienstagabend gegen 19 Uhr die Feuerwehren Walsrode, Honerdingen, Ebbingen und Hünzingen zu einem brennenden Traktor auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Meinerdingen gerufen wurden, hörte sich die Meldung noch relativ unspektakulär an. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften aber ein anderes Bild.

Das Feuer hatte bereits auf eine Scheune übergegriffen, aus dessen Öffnung dichter Rauch und Rufe drangen. Eine Person lag bewusstlos auf dem Hof. Auf der Rückseite der Scheune hatte es zusätzlich einen Arbeitsunfall gegeben, bei dem eine Person eingeklemmt wurde.

Was sich wie ein Horrorszenario anhört, war zum Glück nur eine groß angelegte Alarmübung. Von den Feuerwehren wurde umgehend eine Menschenrettung unter Atemschutz vorgenommen. Mehrere Trupps durchsuchten das Innere der Scheune nach Personen. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Dabei kam auch die Walsroder Drehleiter zum Einsatz.

Weitere Kräfte kümmerten sich um die eingeklemmte Person im Außenbereich. Im Laufe der Übung wurden zudem insgesamt zwölf Personen aus der Scheune gerettet. Nach gut einer Stunde waren alle Übungsziele erreicht, und es konnte mit dem Rückbau der eingesetzten Gerätschaften begonnen werden.

Von der Übung machten sich Stadtbrandmeister Volker Langrehr und sein Stellvertreter Michael Schlüter, gleichzeitig auch Ortsbrandmeister der Feuerwehr Honerdingen, ein Bild. Beide waren mit dem Übungsablauf zufrieden. Nach Abschluss der Übung bedankte sich Schlüter für die Einsatzbereitschaft der fast 60 Einsatzkräfte. Erfreut sei er darüber, dass bereits nach fünf Minuten nach der Alarmierung das erste Einsatzfahrzeug auf dem Hof stand, obwohl es sich um eine nicht angekündigte Alarmübung handelte. Außerdem bedankte sich Schlüter bei den ehrenamtlichen Helfern des DRK, die für die Notfalldarstellung verantwortlich waren. Höhepunkt war eine Amputationsverletzung, die von den ehrenamtlichen Brandschützern notversorgt werden musste.

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