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Mitarbeiter im Hospizhaus Dorfmark erfüllen Herzenswünsche / Gudrun Pieper informiert sich im Rahmen ihrer Sommertour vor Ort

Gemeinsam lachen und spontan Currywurst essen

Vor Ort bei den Gästen in Dorfmark (von links): Wiebke Ehlers, Gudrun Pieper, Almuth Eckardt und Alexandra Clausing; hinten: Hubertus Greiner. red
Vor Ort bei den Gästen in Dorfmark (von links): Wiebke Ehlers, Gudrun Pieper, Almuth Eckardt und Alexandra Clausing; hinten: Hubertus Greiner. red
DORFMARK - 17. Juli 2019 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Seit Oktober 2018 gibt es das Hospizhaus Heidekreis in Dorfmark. Nachdem sie bereits zu offiziellen Terminen in der Einrichtung gewesen war, besuchte die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper das Hospizhaus nun zusammen mit der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Wiebke Ehlers im Rahmen ihrer Sommertour. Kurator Hubertus Greiner, Seelsorgerin Almuth Eckardt und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Alexandra Clausing berichteten den Politikern vom Arbeitsalltag. Oberstes Ziel sei es, die Gäste auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten und ihnen ein würdevolles Dasein zu ermöglichen. Dem Leitsatz folgend “Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben”, bietet das Hospizhaus in Dorfmark einen geschützten Ort, an dem Menschen fachlich kompetent und liebevoll begleitet werden.

“Dazu tragen unter anderem das Erfüllen letzter Wünsche, Seelsorge-Angebote, und demnächst auch ehrenamtliche Hospiz-Helferinnen und -helfer der Johanniter bei”, sagte Eckardt. Was die wenigsten erwarten, sei, dass in der Einrichtung auch viel gelacht werde. Die höchste Priorität habe der eigene Wille der Gäste. “Wir versuchen, alles möglich zu machen, was geht”, sagte die Seelsorgerin und erzählte eine Anekdote, in der ein schwerkranker Mann noch einmal die perfekte Currywurst mit Pommes essen wollte. “Wir haben die Wurst von seiner Lieblings-Imbissbude geholt und spontan gemeinsam ein Currywurstessen veranstaltet.”

Das Hospiz ist ein Haus mit acht Betten in Einzelzimmern. Nach dem Tod eines Gastes wird im Team entschieden, wann sein Zimmer wieder neu belegt wird. “Wir haben hier eine sehr enge Beziehung zu den Menschen. Da kann man nicht sofort zur Alltagsroutine zurückkehren, sondern benötigt Zeit zum Abschiednehmen”, betont Alexandra Clausing. Großen Wert legen Vorstand und Mitarbeiter auf das “Wie zu Hause leben”. Deshalb werden stets Familien, Freunde und Angehörige miteinbezogen, auch ein Gästezimmer gibt es.

Gudrun Pieper war voller Lob: “Das Haus strahlt sehr viel Ruhe und Geborgenheit aus und vermittelt so ein Gefühl von Heimat.” Positiv bemerkte sie, dass das Gebäude mitten in der Gemeinde liege, die Patienten also dem Alltagsleben folgen können. Das bestätigten auch die Mitarbeiterinnen, und sie hoben das gute Verhältnis zu den Nachbarn und zum Heimatverein in Dorfmark hervor, der sich in die Arbeit des Hospizhauses einbringt, wie zuletzt beim Tag der offenen Tür. Auch wird das Hospizhaus demnächst von der Freiwilligen Feuerwehr Dorfmark in Form von ehrenamtlicher Arbeit auf dem Außengelände unterstützt.

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