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Ottfred Teske erzählt in “Dusend weg, wat dat all gifft” unterhaltsame Geschichten auf plattdeutsch

Geschichten aus vergangenen Zeiten

Ottfred Teske aus Hohenaverbergen hat sein fünftes Buch mit plattdeutschen Geschichten herausgebracht. Foto: red
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Ottfred Teske aus Hohenaverbergen hat sein fünftes Buch mit plattdeutschen Geschichten herausgebracht. Foto: red
HOHENAVERBERGEN - 25. März 2019 - 11:29 UHR - VON REDAKTION

Einigen Lesern der Verdener Aller-Zeitung oder der Kreiszeitung dürfte der Name Ottfred Teske ein Begriff sein, denn regelmäßig veröffentlicht dieser seine plattdeutschen Geschichten in den örtlichen Zeitungen. Ein persönliches “Best of” davon hat er in seinem neuen Buch zusammengestellt: “Dusend weg, wat dat all gifft” ist bereits das fünfte Buch, welches der 81-jährige in Eigenregie vor Kurzem veröffentlicht hat.

“Angefangen habe ich 2010. Als ich mein erstes Buch mit plattdeutschen Kurzgeschichten herausgebracht habe, habe ich soviel Zuspruch bekommen, dass ich danach regelmäßig rund alle zwei Jahre ein neues Buch herausgebracht habe”, berichtet Ottfred Teske. Die Geschichten sind dabei zum größten Teil Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit und Jugendzeit, die er in Hohenaverbergen verbrachte, wo er auch heute noch lebt. Auch die Erlebnisse der Kriegszeit hat er darin teilweise verarbeitet, so zum Beispiel bei seiner Geschichte “Schoolanfang”: “Als die Schule für mich begann, hatte meine Mutter keine Zeit, mich zur Schule nach Luttum zu bringen. Wir hatten einen Hof zu bewirtschaften und alle mussten mit ran. Also hat sie mich mit den älteren Kindern auf den Weg geschickt, der durch den Wald führte. Oft wurden wir durch den Fliegeralarm auf unserem Schulweg gezwungen, uns auf den Boden zu schmeißen und abzuwarten. Oft wurde auch auf uns KIeine geschossen”, berichtet Teske, der 1938 geboren wurde.

Doch auch humorvolle Geschichten erzählt er in seinem Buch: In “De Inbrecher” geht es um einen vermeintlichen Einbrecher, der sich nach Eintreffen der Polizei als heimlicher Liebhaber der Tochter entpuppt. In “Hochtiet” um die Bräuche bei Hochzeiten in früheren Zeiten.

34 kurzweilige Geschichten von unterschiedlicher Länge kann man auf den rund 100 Seiten lesen. Wer Interesse hat, für 7,90 Euro eines der 2.500 Exemplare, die der Autor in Eigenregie hat drucken lassen, zu erstehen, kann sich direkt bei Ottfred Teske, Telefon (04238) 608, melden.

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