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Handelt es sich um harmlose Gespinstmotten oder den Eichenprozessionsspinner?

Gespinstraupen: Was tun bei Sichtungen?

Foto: Pixabay
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SCHWARMSTEDT - 07. Juni 2021 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Es ist wieder so weit: In diversen Bäumen und Sträuchern in privaten Gärten oder öffentlichen Grünflächen finden sich große Gespinste, in denen sich dutzende Raupen tummeln. Es gibt unterschiedliche Raupen, die ein solches Verhalten an den Tag legen. Bei den meisten handelt es sich um verschiedene Gespinstmotten, die harmlos sind und keinen dauerhaften Schaden verursachen.

Aber es gibt auch die Raupe des Eichenprozessionsspinners (EPS) und die bildet im Laufe ihrer Entwicklung Brennhaare aus, die ein Gift enthalten, das beim Menschen zu Überempfindlichkeitsreaktionen, wie starkem Juckreiz und Pusteln sowie Atembeschwerden und Augenreizungen, führen kann. Diese Raupen sollten dringend gemieden und weitläufig umgangen werden.

An Orten, wo dies nicht möglich ist, sollten Fachfirmen mit der Entfernung beauftragt werden. Dafür ist der Grundstückseigentümer zuständig. Sollte dieser auf öffentlichen Flächen einen verdächtigen Befall bemerken, können Eigentümer sich ans Ordnungsamt wenden: (05071) 809292 oder per Mail an: ordnungswesen@schwarmstedt.de. Es können auch Bilder der Tiere zur Identifizierung zugesendet werden. Sollte das Amt feststellen, dass es sich um den EPS handelt, werden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet und Warnhinweise aufgestellt. Aktuelle Hinweise gibt es unter: www.schwarmstedt.de.

Bisher wurde der EPS auf dem Gebiet der Samtgemeinde Schwarmstedt lediglich im Jahr 2020 im Waldstück zwischen Hope und Lindwedel gesichtet. Aktuelle Sichtung: Natursee an der Esseler Kreuzung - dabei handelt es sich um eine ungefährliche Gespinstmotte.

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