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Landkreis hat Kategorie eins im Blick: Vorbereitungen laufen für Personen in Alten- und Pflegeheimen

Heidekreis beginnt am 4. Januar mit der Corona-Impfung

Foto: stock.adobe Digitalpress
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WALSRODE - 30. Dezember 2020 - 14:24 UHR - VON REDAKTION

Seit dem 15. Dezember ist das Impfzentrum des Heidekreises in der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel betriebsbereit. Inzwischen wurden auch Hard- und Software sowie die Impfbestecke und Starterkits vom Land zur Verfügung gestellt beziehungsweise aufgebaut, berichtet der Landkreis. Mit dem bereits vorhandenen Personal seien die Abläufe geübt, die Ärztinnen und Ärzte stünden zur Verfügung. Der Sicherheitsdienst habe in Abstimmung mit der Polizei seine Arbeit aufgenommen und bewache das Impfzentrum rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche.

Zur ersten Kategorie der zu impfenden Personen gehören die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime sowie die dort Beschäftigten. Diese Einrichtungen seien inzwischen informiert worden, arbeiten intensiv an den formalen Vorbereitungen und melden die zu impfenden Personen beim Impfzentrum an. Auf dieser Basis wurden am Dienstag, 29. Dezember, die ersten 1000 Impfdosen beim Sozialministerium in Hannover bestellt. Am 4. Januar werde der Heidekreis zunächst mit einem mobilen Team, zu dem mindestens eine Ärztin oder ein Arzt, eine impfbefähigte Person und eine Verwaltungskraft gehören, mit der Impfung im DRK-Seniorenheim in Bad Fallingbostel beginnen. Am 5. Januar kommen zwei weitere mobile Teams von der Bundeswehr hinzu, die dann umgehend weitere Heime impfen werden.

1000 Impfungen pro Woche geplant

Der Heidekreis gehe davon aus, dass zunächst im neuen Jahr wöchentlich 1000 weitere Impfdosen geliefert werden, die dann auch verimpft werden können. Alle Impfungen sind freiwillig. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime oder deren Betreuerinnen oder Betreuer müssen ihr Einverständnis schriftlich erklären. Vor der Impfung finde zudem noch das Anamnese-Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt statt, bei dem noch einmal geprüft wird, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind.

In einer Dokumentation würden alle Daten akribisch genau erfasst, so der Landkreis. 21 Tage nach der ersten Impfung findet dann der zweite Impftermin statt. Sieben Tage später genießen die geimpften Personen dann den vollkommenen Schutz gegen die Infektion mit dem Corona-Virus. Dennoch könne auch nach der Impfung noch nicht auf das Tragen der Masken verzichtet werden. Ob die geimpften Personen das Virus noch weitergeben können, wird zurzeit noch wissenschaftlich geklärt, so die Kreisverwaltung.

Das Impfen im Impfzentrum des Heidekreises sei aufgrund des nur begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffes derzeit noch nicht möglich. Sobald dazu Planungssicherheit besteht, werde erneut informiert.

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