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Heimatcheck im südlichen Heidekreis: Wie lebt es sich eigentlich in der Stadt Walsrode?

Helma Spöring: “Jede Ortschaft hat ein eigenes Gesicht”

Im Sommer verwandelt sich der Innenstadtbereich am Großen Graben zur Festbühne des Walsroder Mittwochs. Foto: Reinbold
Im Sommer verwandelt sich der Innenstadtbereich am Großen Graben zur Festbühne des Walsroder Mittwochs. Foto: Reinbold
WALSRODE - 07. Juni 2022 - 16:23 UHR - VON JOHANNA SCHEELE

Rund 30.100 Menschen leben in Walsrode - ob in der Kernstadt zwischen Läden und Restaurants, am Industriestandort Bomlitz oder mitten im Grün einer der vielen Ortschaften, die mit zur Stadt gehören. Vermutlich hat jeder und jede eine eigene Antwort darauf, warum die eigene Heimat lebenswert ist. Eine von diesen gut 30.000 Personen ist Bürgermeisterin Helma Spöring. “Ich liebe meine Heimat. Nach 20 Jahren Arbeiten und Wohnen in Hannover genieße ich jeden Tag die Vorzüge einer Kleinstadt und meines Dorfes”, sagt die Bürgermeisterin.

Im Rahmen des Heimatchecks möchte die Walsroder Zeitung herausfinden wie die anderen Einwohnerinnen und Einwohner in Walsrode die Lebensqualität bewerten, warum sie gern in der Region leben, und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Bis zum 26. Juni ist die Online-Umfrage freigeschaltet.

Spöring selbst schätzt die Lebensqualität für alle Generationen in Walsrode als hoch ein. Dabei weiß sie auch um die Unterschiede zwischen den Ortschaften und der Kernstadt. “Die Ortschaften zeichnen sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement aus, jede einzelne Ortschaft hat ein eigenes Gesicht und seine Vorzüge. Die Kernstadt bietet ein breites Angebot an Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen, medizinischer Versorgung, Schulen, ein Kloster und ein tolles Kino”, zieht Spöring einen Vergleich.

Neben der Kernstadt gehören 30 Ortschaften zum Gebiet der Stadt Walsrode. Seit der Fusion mit der Gemeinde Bomlitz ist die Stadt auf eine Fläche angewachsen, die deutlich größer ist als beispielsweise München oder Hannover. Walsrode liegt auf Platz 14 der größten Gemeinden in Deutschland. Für den Heimatcheck wird die Stadt Walsrode dreigeteilt. Wer mitmacht, sieht eine Karte, auf der jede teilnehmende Person, den Bereich auswählen kann, in der er oder sie lebt. Für Walsrode wäre das entweder die Kernstadt, der Bereich der ehemaligen Gemeinde Bomlitz und im dritten Segment die 22 “alten” Walsroder Ortschaften.

Gefragt nach drei guten Argumenten, mit denen Spöring Interessierte dazu überreden würde, nach Walsrode zu ziehen, nennt sie als erstes den Punkt des Wohnens zwischen den Metropolen “in reizvoller Landschaft mit einem hohen Freizeitwert”. Dazu kämen ein gutes Betreuungs- und Bildungsangebot - von der Krippe bis zu weiterführenden Schulen - sowie nicht zuletzt auch das Arbeitsplatzangebot in der Region.

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