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Bundestagsabgeordneter Klingbeil im Austausch mit den Arbeitsagenturen

Herausforderungen wachsen

Wachstum, Fachkräftemangel, Ausbildung: Lars Klingbeil im Gespräch mit Dagmar Froelich, Sven Rodewald und Bennet Becker (von links). Foto: Team Klingbeil
Wachstum, Fachkräftemangel, Ausbildung: Lars Klingbeil im Gespräch mit Dagmar Froelich, Sven Rodewald und Bennet Becker (von links). Foto: Team Klingbeil
WALSRODE - 20. Dezember 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat sich mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stade, Dagmar Froelich, und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Celle, Sven Rodewald, in Walsrode über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in der Region ausgetauscht. Dabei stand der Rückgang der Arbeitslosigkeit sowohl im Heidekreis als auch im Landkreis Rotenburg im Vordergrund.

Im Heidekreis ging insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit zurück - um etwa 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Grund für die positive Entwicklung wird unter anderem die enge Zusammenarbeit zwischen den weiterführenden und berufsbildenden Schulen sowie dem Landkreis gesehen. Am Ausbildungsmarkt wachse allerdings die Herausforderung, die angebotenen Lehrstellen und die Ausbildungswünsche der Jugendlichen in Einklang zu bringen. Ziel sei es, möglichst viele junge Menschen für die duale Berufsausbildung zu begeistern, so Sven Rodewald. Klingbeil fügte hinzu, dass die Bundesregierung die Mindestvergütung in der Ausbildung erhöht habe. So werde die berufliche Ausbildung wieder attraktiver für Jugendliche.

Bei der vorhandenen Vielzahl an Ausbildungsberufen benötigten viele Jugendliche eine intensive Beratung durch die Agenturen für Arbeit, ergänzte Dagmar Froelich. In ländlichen Regionen sei darüber hinaus eine höhere Flexibilität und Mobilität bei den jungen Menschen gefragt.

In Branchen wie Logistik, Tourismus, Baugewerbe, und in der Pflege werde Wachstum in der Region prognostiziert. Vor allem im Bereich der Pflege fehle es aber an Fachkräften, um die Stellen zu besetzen. Klingbeil verwies darauf, dass das beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz eine Lösung sei. Die vakanten Stellen könnten schnell besetzt werden, aber es müssten gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Besetzung der Stellen geschaffen werden, wie zum Beispiel durch einen einheitlichen Tarifvertrag.

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