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Dorfmarker unterstützen in Sachsen - ohne Kameradschaft nicht zu schaffen

Hilfe der Reservisten gefragt

Zwölf 180 Kilogramm schwere Bänke wurden beim Arbeitseinsatz gebaut. Foto: red
Zwölf 180 Kilogramm schwere Bänke wurden beim Arbeitseinsatz gebaut. Foto: red
DORFMARK - 08. Oktober 2019 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Da waren Johannes Schwarz und Alfred Michaelis, Mitglieder der RK Fallingbostel-Walsrode, zur Stelle. Denn die Reservistenkameradschaft (RK) Achim bat um Hilfe beim Arbeitseinsatz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Für die beiden Männer ging es nach Zeithain in Sachsen.

Die Reservisten wurden von Bürgermeister Ralf Hänsel in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain begrüßt und über die Geschichte des früheren Kriegsgefangenen-Stammlagers (Stalag) 304 und späterem Reservelazarett informiert: Rund 30000 Menschen, vorwiegend Russen, seien dort unter katastrophalen Bedingungen umgekommen.

Der Bürgermeister dankte den Freiwilligen für ihr wiederholtes Engagement und hob hervor, dass man aufgrund knapper Kassen sowie fehlender Arbeitskräfte auf die Arbeit der Reservisten und Soldaten angewiesen sei.

Diese unterstützen den Bauhof Zeithain mit Landschaftspflegearbeiten auf der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, der Herstellung von zwölf 180 Kilogramm schweren Bänken sowie deren Instandsetzung, die danach auf den russischen Friedhöfen und auf der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain aufgestellt wurden. Repräsentanten von Verwaltung, Vereinen und Verbänden sowie des VDK-Landesverbandes Sachsen würdigten in der Gedenk- und Abschlussfeier das Engagement der Reservisten und Soldaten.

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