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Hausbesuchsprogramme im Heidekreis erweisen sich als krisenfest

HIPPY und Opstapje für Familien

Mitarbeiter begleiten Familien mit Babys und Kleinkindern und etablieren gezielte Aktivitäten. Foto: Vier Linden
Mitarbeiter begleiten Familien mit Babys und Kleinkindern und etablieren gezielte Aktivitäten. Foto: Vier Linden
SCHWARMSTEDT - 07. Februar 2021 - 16:00 UHR - VON REDAKTION

Der erste und wichtigste Lernort für Kinder ist die Familie. Ausgehend von dieser Erkenntnis bietet der Verein “Vier Linden - Sozialpädagogische Hilfen” im Heidekreis seit vielen Jahren Hausbesuchsprogramme an, die auf die Bildung und Förderung innerhalb der Familie abzielen. Das Spiel- und Lernprogramm Opstapje ist im Heidekreis unter der Trägerschaft des Vereins seit mehr als zwölf Jahren etabliert. Dabei wird jede Familie über einen längeren Zeitraum von einer geschulten Mitarbeiterin begleitet, die die Familien mit Babys und Kleinkindern einmal die Woche zu Hause besucht und mit dem jeweiligen Kind und dessen Eltern gezielte Aktivitäten durchführt, die die Eltern-Kind-Interaktion unterstützen. Dafür werden den Familien entsprechende Kinderbücher, Spielzeuge und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Seit einem Jahr wird mit HIPPY (Home Instruction for Parents an Preschool Youngsters) zudem ein für den Heidekreis neues Programm dieser Art angeboten, ebenfalls ein präventiv orientiertes Familienbildungsprogramm, das Familien mit Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren anspricht und damit an das genannte Opstapje-Projekt anschließen kann. Es richtet sich an Eltern, die ihre Kinder auf die Schule vorbereiten möchten, beziehungsweise den Übergang von der Kita in die Schule gemeinsam mit ihren Kindern gestalten möchten. HIPPY findet auch im Wesentlichen zuhause statt. Für die wöchentlich im Rahmen der Hausbesuche angebotenen Übungen werden zu diesem Zweck besonders ausgewählte Bilderbücher sowie Arbeitshefte und -materialien verwendet, die in den Familien verbleiben.

Die Hausbesuchsprogramme haben sich während der Coronapandemie als sehr krisenfest erwiesen, da sie auch in der Zeit stattfinden konnten, in der es keine Gruppenangebote mehr gab und die Familien nur noch eine weitere Person empfangen durften. Selbst während des Lockdowns werden die Familien regelmäßig mit Heften, Büchern, Bastel- und Spielmaterialien versorgt und werden wöchentlich fernmündlich oder digital angeleitet. In diesem Jahr wird darüber hinaus ein Online-Forum für den gemeinsamen Austausch in den Projekten Opstapje und HIPPY eingerichtet.

Weitere Informationen zu den Programmen erhalten Interessierte bei Antje Wittenberg, Vier Linden, unter 0162-2084780 oder per E-Mail an antje.wittenberg@wg-vierlinden.de.

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