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SoVD-Kreisvorstand trifft sich im Impfzentrum mit Landrat Manfred Ostermann

Impfstoff: Mangelnde Lieferung großes Problem

Informativer Besuch: Der SoVD-Kreisvorstand besuchte das Impfzentrum und sprach mit Landrat Manfred Ostermann und dem Team vor Ort. Foto: Klaus Müller
Informativer Besuch: Der SoVD-Kreisvorstand besuchte das Impfzentrum und sprach mit Landrat Manfred Ostermann und dem Team vor Ort. Foto: Klaus Müller
BAD FALLINGBOSTEL - 23. Mai 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

“Sollten sich die Inzidenzzahlen im Heidekreis weiter in diesem Rahmen halten oder noch mehr sinken, prüfen wir weitere Lockerungen für private Zusammenkünfte”, sagte Landrat Manfred Ostermann, der den Kreisvorstand des SoVD zu einem ausführlichen Gedankenaustausch empfangen hatte. Zurzeit stimme sich der Landkreis mit weiteren Behörden ab.

Es war ein sehr informatives Gespräch, an dem der SoVD-Kreisvorsitzende Jürgen Hestermann aus Hodenhagen, Kreisfrauensprecherin Annette Krämer aus Ahlden und die stellvertretende Kreisvorsitzende Christa Jantzen aus Schneverdingen teilnahmen. “Wir sind gekommen, um uns für die Abwicklung der Impfungen in der Heidmark-Halle für unsere rund 8000 Mitglieder zu bedanken”, sagte Jürgen Hestermann. Christa Jantzen pflichtete bei, sie habe bei vielen Gesprächen mit ihren Mitgliedern nur Gutes gehört. Das Zentrum in Bad Fallingbostel sei gut aufgestellt, bis zu 160 Mitarbeiterinen und Mitarbeiter leisteten dort hervorragende Arbeit. Annette Krämer freute sich besonders darüber, dass die Barrierefreiheit selbst für Rollstuhlfahrer sehr gut gelöst worden sei.

Ziel ist, alle Fragen sofort zu lösen

“Wir führen die Menschen vom Eintritt in das Zentrum über alle Etappen bis hin zum Ruhezelt”, berichteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums. Man versuche dabei, alle Fragen sofort zu lösen. Und so laufen die Impftermine schon seit Wochen flott von der Bühne. Auch am Montag, als sich eine vollbesetzte Halle binnen einer Stunde wieder “auflöste” und nur noch wenige Patienten zu behandeln waren.

Acht Prozent der Angemeldeten nehmen den Termin nicht wahr, hieß es. Landrat Ostermann bat daher noch einmal darum, das dem Impfzentrum mitzuteilen. Dabei reiche eine E-Mail an den Landkreis oder ein Anruf beim Bürgertelefon. Dann könne der Termin an andere vergeben werden. Anmeldungen zu weiteren Impfterminen würden zurzeit nicht angenommen, weil der Impfstoff dafür immer noch fehle. “Ich hoffe, dass die Nichtlieferung von Impfstoff für Erstimpfungen in den Impfzentren nur eine kurze Phase sein wird. Unser Impfzentrum ist für rund 1000 Impfungen pro Tag vorbereitet. Ziel muss es sein, diese Kapazitäten auszuschöpfen, damit wir alle so schnell wie möglich Impfschutz haben und so die Einschränkungen im Alltag wieder aufgehoben werden können”, so Ostermann.

Der Vertrag des Impfzentrums in der Heidmark-Halle läuft noch bis 30. September. Danach sollen die Hausärzte mehr in die Verantwortung gezogen werden.

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