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Charity-Rallye: In 15 Tagen die Ostsee umrunden für Spenden zugunsten des Palliativ-Care-Fördervereins Heidekreis

In betagten Gefährten bis zum Polarkreis

Rund um die Ostsee für den guten Zweck: (von links) Katja Fiß, Kay Kriemann und Ulrich Droldner.red
Rund um die Ostsee für den guten Zweck: (von links) Katja Fiß, Kay Kriemann und Ulrich Droldner.red
SOLTAU - 07. März 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Am 23. Februar ist in Hamburg der Startschuss für die Charity-Rallye “Baltic Sea Circle 2019 Winter Edition” gefallen. 82 Teams umrunden dabei in Fahrzeugen die Ostsee in 15 Tagen, über 7500 Kilometer durch zehn Länder hoch bis zum Polarkreis - und das zu der aufregendsten Jahreszeit im Norden Europas. Die Bedingungen: die Rallye-Fahrzeuge sind mindestens 15 Jahre alt, kein GPS und kein Navi, keine Autobahn - und das Ganze für karitative Zwecke. Ein Team fährt die Spenden-Rallye mit, um die palliative Arbeit im Landkreis Heidekreis (Palliativ-Care Förderverein e.V) und den Erhalt des Lebens in den Weltmeeren durch weltweit vernetzte Meeresbiologen (Deepwave) zu unterstützen. Kay Kriemann (61, Familienvater, Apotheker in Wenningstedt, wohnhaft auf Sylt und in Soltau) und Ulrich Droldner (66, Familienvater, pensionierter Konrektor, Kühsen im Herzogtum Lauenburg) sind als Team Jääkarhut (finnisch und estnisch für “die Eisbären”) unterwegs.

Seit mehr als 40 Jahren befreundet und ausgestattet mit einer unerschütterlichen Zuneigung zum Norden und besonders zur Ostsee, hatten sich die beiden entschlossen, etwas mit kleinem Budget zu unternehmen, was karitativen Zweck, Herausforderung und Abenteuer in einem verbindet.

Es ist nicht ihre erste Charity-Rallye dieser Art. Die palliative Arbeit zu unterstützten liegt den beiden sehr am Herzen. Der Palliativ-Care Förderverein setzt sich dafür ein, dass schwerkranke Menschen ohne Aussicht auf Heilung ganzheitlich betreut, schmerzfrei und würdevoll ihre letzten Tage erleben dürfen. Die Ausbildung weiterer Palliative-Care-Pflegefachkräfte ist eines der Förderziele. Der Bezug zum Landkreis Heidekreis ist durch die Soltauer Familie Kriemann/ Grüber entstanden, die im vergangenen Jahr im familiären Umfeld dankbar für die Unterstützung der Palliativstation des Heidekreis-Klinikums Walsrode und des Palliativnetzes Heidekreis waren.

Den Startschuss an den Landungsbrücken in Hamburg verfolgte Katja Fiß, Koordinatorin des Palliativnetzes Heidekreis und Vorstandsmitglied des Palliativ-Care Fördervereins, neben den vielen angereisten Familienmitgliedern aller Teams live mit.

Am 10. März werden die Mannschaften in Hamburg zur Zieleinfahrt zurückerwartet. Der Verlauf der Rallye und der jeweilige Standort des Teams lassen sich jederzeit über den SAC-Track und aktuelle Berichte auf der Homepage www.jääkarhut.de verfolgen. Über die Homepage und auch die Spendenplattform Betterplace.org kann das Team mit Spenden unterstützt werden.

Der Palliativ-Care Förderverein unterstützt die palliative Arbeit im Landkreis Heidekreis auf vielen Ebenen. Palliativ-Care vereint die palliative Pflege, die hospizliche Begleitung und die Palliativmedizin. Spenden kommen der palliativen Arbeit im Landkreis Heidekreis zu Gute. Dabei handelt es sich um ein besonders aufwändiges Betreuungsbemühen aus medizinischer, pflegerischer, psychosozialer und seelsorgerischer Sicht, das sich an den Bedürfnissen der Schwerkranken und ihrer Angehörigen orientiert.

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