Lokales

/lokales/individuelle-hilfe-fuer-oertliche-unternehmen_10_111864868-21-.html/ / 1

Förderprogramme: KSK bietet Orientierung und unbürokratische Lösungen / Regelmäßige Info-Mails

Individuelle Hilfe für örtliche Unternehmen

Hilfspaket: Die KSK unterstützt ihre Firmenkunden bei der Antragstellung.Foto: KSK
Hilfspaket: Die KSK unterstützt ihre Firmenkunden bei der Antragstellung.Foto: KSK
WALSRODE - 02. April 2020 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Die Sparkasse Walsrode steht für ihre Kunden bereit und wird Unternehmen und Selbstständigen auch in der Corona-Krise helfen. Matthias Schröder, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Walsrode, betont: “Wir wollen gemeinsam mit Ihnen allen eine wirtschaftliche Talfahrt in unserer Region verhindern.” Ab sofort stehen, nach einer intensiven politischen Abstimmung, verschiedene Förderprogramme der NBank (Niedersachsen) sowie der KfW (Bund) zur Verfügung. Daneben wird die Sparkasse bei Bedarf Tilgungsaussetzungen kurzfristig und unbürokratisch ermöglichen. Die Berater der Sparkasse geben unter (05161) 6010 Hilfestellung und leiten Kunden durch die Unterstützungsangebote.

Die Förderprogramme in Kürze: Die NBank gibt Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten einen einmaligen Liquiditätszuschuss von 3000 bis zu 20.000 Euro. Dieser Zuschuss wird gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen zur Verfügung gestellt. Diese Hilfen stehen auch Start-ups zur Verfügung, wenn diese jünger als fünf Jahre sind. Das gilt auch, wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Voraussetzung ist ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine positive Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung. Der Zuschuss ist über das NBank-Portal zu beantragen.

Kleine und mittelständische Unternehmen können eine Kreditsumme bis 50.000 Euro erhalten (bis 249 Mitarbeiter und bis 50 Millionen Euro Umsatz pro Jahr). Es handelt sich um einen Direktkredit der NBank, der über das NBank-Portal beantragt werden muss.

Ab sofort sind über die Sparkasse Walsrode auch Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung möglich, für das die KfW ihre bestehenden Programme erweitert. Dazu gehören der KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen (älter als fünf Jahre), der ERP-Gründerkredit-Universell für junge Unternehmen (ein bis fünf Jahre) sowie der KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen.

Folgende Unterlagen werden bei der Antragsstellung benötigt: eine kurze schriftliche Beschreibung der Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen, Jahresabschlüsse/Einnahmen-Überschuss-Rechnungen 2017 und 2018, Betriebswirtschaftliche Auswertung 2019 (inklusive Summen- und Saldenliste, Ermittlung des Kreditbedarfs resultierend aus den Folgen der Corona-Pandemie, private Selbstauskunft, bereits vorgenommene Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung (zum Beispiel Beantragung Kurzarbeitergeld). Eine Übersicht der Förderprogramme und notwendige Unterlagen für eine Beantragung stehen bereit auf www.ksk-walsrode.de/coronahilfe. Darüber hinaus versendet das Kreditinstitut regelmäßig Informationen per E-Mail und per Post an alle Unternehmenskunden.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.