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Politische Unterstützung: Die Abgeordneten Lars Klingbeil und Sebastian Zinke wollen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kämpfen

Industriepark Walsrode: 171 Arbeitsplätze in Gefahr

Sebastian Zinke (2.v.li.) und Lars Klingbeil (5.v.li.) trafen sich mit den Betriebsräten der Industrieparkfirmen. red
Sebastian Zinke (2.v.li.) und Lars Klingbeil (5.v.li.) trafen sich mit den Betriebsräten der Industrieparkfirmen. red
BOMLITZ - 15. Februar 2019 - 08:00 UHR - VON REDAKTION

Im Industriepark Walsrode sind 171 Arbeitsplätze bedroht. Um auszuloten, was die Politik in dieser Situation tun kann, kamen der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke mit Betriebsräten der am Standort ansässigen Unternehmen zusammen. Sie wollen sich für den Industriepark Walsrode als attraktiven Wirtschaftsstandort einsetzen. Denn es gehe um die Arbeitsplätze von vielen Menschen, so die beiden SPD-Politiker.

Klingbeil und Zinke informierten sich deshalb über die Situation in den Betrieben und sprachen mit Ralf Petersen und Detlef Scherer von DOW/DuPont, Andreas Glück von der Walsroder Casings GmbH, Thorsten Buse von Wipak sowie Anna Engfer von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE).

Die Betriebsräte legten dar, mit welchen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen. Der Belegschaft von Wipak sei mitgeteilt worden, dass bis Ende 2019 insgesamt 112 Mitarbeiter freigestellt werden sollen. Dennoch habe das Unternehmen eine fünfjährige Standortgarantie gegeben und angekündigt, am Standort in neue Maschinen investieren zu wollen.

Bei der Walsroder Casings GmbH sollen 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen werden. Der Betriebsrat habe zwar einige Arbeitsplätze retten können, aber Lars Klingbeil forderte mehr. Die Beschäftigten brauchten Klarheit über ihren Arbeitsplatz im Industriepark Walsrode. Gemeinsam mit Sebastian Zinke will Klingbeil für den Erhalt der Arbeitsplätze im Industriepark kämpfen.

Transparenz fordern Klingbeil und Zinke aber auch bei der geplanten Aufteilung von DOW/DuPont. Positiv sehen die beiden SPD-Politiker hingegen, dass seit 2018 wieder Ausbildungen am Standort durchgeführt werden und es derzeit 50 Auszubildende gibt. “Wir brauchen solche Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe, denn sie sind wichtig für die wirtschaftliche Attraktivität unserer Region”, sind sich Klingbeil und Zinke einig.

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