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Bädergesellschaft Böhmetal startet umfangreiche Modernisierungsarbeiten

Jetzt schon an den Sommer denken: Baustart für neue Rutschen in den Freibädern

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BAD FALLINGBOSTEL - 08. Februar 2021 - 15:33 UHR - VON REDAKTION

Nur abgehärtete “Eisbader” werden bei den aktuellen Wintertemperaturen bereits an die kommende sommerliche Freibadsaison denken. Anders verhält es sich bei der Bädergesellschaft Böhmetal: Hier wurden trotz der auch für 2021 ungewissen Corona-Situation unter anderem die Arbeiten für die Erneuerung der Riesenrutschen in den Freibädern in Bad Fallingbostel und Bomlitz vergeben. Baustart mit dem Abbruch der zu ersetzenden Anlagen war bereits in der ersten Februar-Woche.

Der Austausch der in die Jahre gekommenen beliebten Spaßmacher in den Freibädern ist bereits seit Langem beschlossen gewesen. Zum Saisonbeginn 2021 sollen im Waldbad Bomlitz zudem der Turm der Badaufsicht erneuert und eine neue Großrutsche errichtet sowie im Lieth-Freibad in Bad Fallingbostel die neue sogenannte Rinnenrutsche mit mehr als 20 Meter Länge für die Badegäste zur Verfügung stehen. Alleine für diese Maßnahmen - die teilweise über die Leader-Förderung mit Mitteln aus der Europäischen Union finanziert werden - sind rund 550.000 Euro vorgesehen,

Daneben müssen im Lieth-Freibad und in den beiden Hallenbädern in Walsrode wie auch im Hallenbad in Bad Fallingbostel die Kassenanlagen erneuert werden. Die neue Kassenanlage im Waldbad wurde erst im vergangenen Jahr installiert. Auch im für die Badegäste nicht sichtbaren Technikbereich der Freibäder stehen Erneuerungsmaßnahmen an, bei denen Pumpen, Filter und die Dosieranlagen für die Wasseraufbereitung altersbedingt modernisiert werden müssen.

Angesichts dieser notwendigen Investitionen betonen die Verantwortlichen der Bädergesellschaft, dass die Bäder grundsätzlich nach dem Willen der Städte Bad Fallingbostel und Walsrode für die kommenden Jahre erhalten werden sollen. Verändertes Nutzerverhalten aufgrund zahlreicher weiterer Freizeitangebote und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Kommunen, gelte es dabei immer wieder “auszubalancieren”. Das heißt: Eine rege Nachfrage motiviert die politisch Verantwortlichen, den kontinuierlichen Ausgleichsbedarf der Bäder auch als sinnvoll anzuerkennen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wird ab 2021 das Preissystem auch vereinfacht: Neben den Tageskarten werden nur noch zeitlich unbefristete und übertragbare Geldwertkarten ausgegeben für die Bäder.

Weitere Informationen zur kommenden Bädersaison - nach oder mit Corona - finden Interessierte auf der Internetseite der Bädergesellschaft: www.badbt.de.

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