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Rotary Club Walsrode legt Leitung in neue Hände - Nachfolger von Helma Spöring

Johannes Klapper neuer Präsident

Symbolischer Akt im Remter des Klosters Walsrode: Die scheidende Präsidentin Helma Spöring steckt ihrem Nachfolger Johannes Klapper die Präsidentennadel an.red
Symbolischer Akt im Remter des Klosters Walsrode: Die scheidende Präsidentin Helma Spöring steckt ihrem Nachfolger Johannes Klapper die Präsidentennadel an.red
WALSRODE - 22. Juli 2018 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Der Rotary Club (RC) Walsrode traf bei sommerlichem Wetter zur feierlichen Übergabe des Präsidentenamts im Remter des Klosters Walsrode. Die scheidende Präsidentin Helma Spöring, Bürgermeisterin von Walsrode, übergab das Amt an Johannes Klapper, Schulleiter des Gymnasiums Walsrode. Er wird im kommenden Jahr den Club mit Unterstützung des neu zusammengesetzten Vorstands leiten.

Die scheidende Präsidentin blickte auf Höhepunkte ihrer Amtszeit zurück. Ihr Motto war “Gutes und Bewährtes fortführen und die Stärken des Clubs weiter stärken”. Aufgegriffen hat sie auch das Jahresmotto des scheidenden Weltpräsidenten Ian Riseley, “Rotary: Making a difference (Rotary macht den Unterschied)”, und seine Bitte, mehr für den Umweltschutz zu tun. Für jedes Rotary-Mitglied sollte im Amtsjahr 2017/18 ein Baum gepflanzt werden. Diese Anregung nahm der RC Walsrode auf und pflanzte gemeinsam mit dem Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirche auf einem Kirchengrundstück Apfelbäume.

Spöring erinnerte an Hans-Dieter Sohn, ein Gründungsmitglied des Clubs, das über 40 Jahre durch seine ruhige, bescheidene Art und mit einem großen Herzen den Club mitgeprägt hat. Er starb im vergangenen Jahr.

Rotary lebt vom freundschaftlichen Umgang miteinander. Dazu dienen die wöchentlichen Meetings, aber auch gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen. Höhepunkte waren die Clubfahrt nach Quedlinburg im Harz sowie ein Treffen mit dem Partnerclub RC Zaltbommel in Groningen.

Der neue Präsident des RC Walsrode freut sich auf regelmäßige Veranstaltungen, die das Clubleben bereichern. Klapper, der bislang den Internationalen Ausschuss geleitet hat, will ein besonderes Augenmerk auf die internationale Ausrichtung des Clubs legen: “Rotary kann ohne das International gar nicht gedacht werden.” Das werde durch viele Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen unter dem Dach von Rotary immer wieder bestätigt. So gibt es das Wochenende im September mit den sogenannten “Inbounds”, jungen Menschen aus aller Welt, die unter der Schirmherrschaft von Rotary für ein Jahr in Deutschland leben; die geplanten Aktivitäten mit den Partnerclubs in Zaltbommel (Niederlande) und Wantage (Großbritannien). Dazu kommt das weltweite Jahrestreffen, die Rotary Convention, die im nächsten Jahr in Hamburg stattfindet.

Doch die wichtigste Ebene sei der Club selbst, fasst Klapper zusammen. Er stellt seine Präsidentschaft unter das Motto “Voneinander lernen”. Rotary biete so viele Möglichkeiten, über den eigenen Tellerrand zu schauen: in Gesprächen, bei Aktionen oder auch durch gelebten Vorbildstatus. “Wir haben unzählige großartige Männer und Frauen der Zeit- und Geistesgeschichte, von denen wir lernen können”, sagte Klapper. Um diese in Erinnerung zu rufen, werden die Clubmitglieder bei jedem Meeting von ihm mit einem Zitat an sie erinnert.

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