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Friedens- und Versöhnungsarbeit: Eine traditionelle Aktion startet im Heidekreis.

Johannes Schwarz sammelt für den Volksbund

Besuch im Rathaus: Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring legt den Grundstock für die Aktion und spendet in die Sammeldose von Johannes Schwarz. Foto: VDK
Besuch im Rathaus: Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring legt den Grundstock für die Aktion und spendet in die Sammeldose von Johannes Schwarz. Foto: VDK
WALSRODE - 22. September 2021 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Alljährlich im IV. Quartal findet landesweit die traditionelle Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) statt, bei der freiwillige Sammlerinnen und Sammler, Junge und Alte, Schüler, Soldaten, Reservisten und Zivildienstleistende um eine Spende für die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes bitten. Johannes Schwarz von der Reservistenkameradschaft Fallingbostel-Walsrode hat schon im September angefangen, dafür im Heidekreis zu sammeln. Er besuchte mit der Sammeldose Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring.

In den kommenden Monaten wird er unterwegs sein in Schneeheide, Bomlitz, Benefeld und Soltau, um für den VDK zu sammeln. Seit vielen Jahren ist Schwarz für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterwegs, im In- und Ausland, um Grabanlagen zu pflegen oder neu zu gestalten. Wer Mitglied beim VdK werden möchte oder Fragen hat, kann Johannes Schwarz unter 0170/ 6219881 erreichen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreut im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Kriegsgräber im Ausland. Zurzeit sind das die Gräber von mehr als 2,7 Millionen Kriegstoten auf 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Es gibt 23 Workcamps und Fortbildungsangebote.

In Osteuropa steht der Volksbund vor immensen Schwierigkeiten: Viele der mehr als hunderttausend Grabanlagen sind nur schwer auffindbar, zerstört, überbaut oder geplündert. Seit 1991 richtete der Volksbund 331 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 188 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her und legte sie neu an. 910.283 Kriegstote wurden auf 83 Kriegsgräberstätten umgebettet.

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