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Kinder und Jugendliche stärker beteiligen

André Nickel (von links), Norman Wackwitz und Hanne Vogt (von links) planen das Projekt. Peter Genée ist Fachdienstleiter Jugend und Familie des Landkreises Verden. Foto: red
André Nickel (von links), Norman Wackwitz und Hanne Vogt (von links) planen das Projekt. Peter Genée ist Fachdienstleiter Jugend und Familie des Landkreises Verden. Foto: red
VERDEN - 06. März 2019 - 08:00 UHR - VON REDAKTION

Kinder und Jugendliche im Landkreis Verden sind demnächst gefragt: Im Rahmen eines groß angelegten Beteiligungsprojektes will der Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises zusammen mit den Städten und Gemeinden und den Freien Trägern der Jugendhilfe in den lokalen Arbeitsgruppen die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen ermitteln. In Befragungen und anhand einer großen Karte ihres Wohnortes sollen Kinder und Jugendliche deutlich machen können, wie sie ihre Freizeit verbringen, ob sie mit den vorhandenen Angeboten zufrieden sind, was sie sich wünschen und was sie sonst so beschäftigt.

Den Anstoß für diese kreisweite Bedarfsermittlung unter Beteiligung der jungen Menschen kam aus den lokalen Arbeitsgruppen. Diese wünschten sich auf ihrem letzten Netzwerktreffen im November, Kinder und Jugendliche vor Ort noch stärker in die Arbeit einzubeziehen.

Die lokalen Arbeitsgruppen als offenes Gremium der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Verden gibt es seit mehr als 20 Jahren. Jeder der acht lokalen Arbeitsgruppen steht ein eigenes Budget für Projekte zur Verfügung. 2018 wurden dadurch kreisweit 68 Projekte initiiert und gefördert. Diese und auch alle zukünftigen Projekte sollen dort ansetzen, wo Bedürfnisse von jungen Menschen deutlich werden. “Ziel dieser Projekte ist es, die Lebenswelt der jungen Menschen im Landkreis attraktiver zu gestalten. Umso wichtiger ist es, zu wissen, was Kinder und Jugendliche auch wirklich wollen”, so der Tenor der Projektgruppe. “Kinder und Jugendliche ermöglichen uns, einen anderen Blick auf Chancen und Herausforderungen in den Städten und Gemeinden im Landkreis zu richten”, erklärt Peter Genée, Leiter des Fachdienstes Jugend und Familie. “Kinder- und Jugendfreundlichkeit und ein breit aufgestelltes Angebot der Kinder- und Jugendarbeit sind Infrastrukturmaßnahmen und wichtige Standortfaktoren.” Starten soll das Beteiligungsprojekt in den Gemeinden Ottersberg und Dörverden. Die Befragungen, die unter anderem in Schulen und Vereinen durchgeführt werden sollen, richten sich an unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Fragen und Anregungen nimmt die Projektleitung, bestehend aus der Stabstelle Fachliches Controlling und Jugendhilfeplanung, André Nickel, Telefon (04231) 15545, und Hanne Vogt, Telefon (04231) 158911 sowie Kreisjugendpflege, Norman Wackwitz, Telefon (04231) 15388 entgegen.

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