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Strecke der Verden-Walsroder Eisenbahn nun durch Radweg verbunden

Kleinbahn: Ost und West wiedervereint

Radausflügler zur Böhmetalbahn und zu anderen Zielen zusammen mit dem Kirchlintelner Bürgermeister Wolfgang Rodewald (Mitte) vor dem Sonderzug am Bahnhof Stemmen. (Anmerkung der Organisatoren: Die Atemschutzmasken wurden für das Foto abgenommen, enger zusammenstehende Personen gehören zu einem Haushalt.) Foto: Eisenbahnfreunde Kleinbahn Verden-Walsrode
Radausflügler zur Böhmetalbahn und zu anderen Zielen zusammen mit dem Kirchlintelner Bürgermeister Wolfgang Rodewald (Mitte) vor dem Sonderzug am Bahnhof Stemmen. (Anmerkung der Organisatoren: Die Atemschutzmasken wurden für das Foto abgenommen, enger zusammenstehende Personen gehören zu einem Haushalt.) Foto: Eisenbahnfreunde Kleinbahn Verden-Walsrode
ALTENBOITZEN - 05. Oktober 2020 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Der Tag der Deutschen Einheit wurde zum willkommenen Anlass genommen, die alte, jahrzehntelang unterbrochene Strecke der Verden-Walsroder Eisenbahn zumindest symbolisch wiederzuvereinen und den Radweg auszuprobieren, der zwischen den beiden Museumsbahnen eingerichtet wurde. Zur Eröffnung ließ es sich auch der Kirchlintelner Bürgermeister Wolfgang Rodewald nicht nehmen, am Bahnhof Stemmen vorbeizuschauen und den Verdener Kleinbahnexpress und seine Fahrgäste bei der Ankunft des Zuges willkommen zu heißen.

Während die meisten Radausflügler aus Verden andere Ausflugsziele anstrebten, fanden sich immerhin drei freiwillige Testradler mit unterschiedlicher körperlicher Konstitution aus dem Umfeld der beiden Museumsbahnen, um die landschaftlich reizvolle und fast durchgehend auf befestigten Wegen verlaufende Route zur benachbarten Böhmetalbahn bei Walsrode einmal selbst zu testen. Gerade die Steigung am Nordkämper Mühlenberg bot dabei eine gewisse Herausforderung an die Kondition - doch zum Glück warteten die Kollegen der Böhmetalbahn auf die leicht verspäteten Besucher aus Verden, und auch auf der Rückfahrt konnte der Zug nach Verden in Neddenaverbergen noch rechtzeitig erreicht werden. So war es erstmals möglich, an einem Tag ganz ohne Auto einmal beide Museumsbahnen zu bereisen. In Zukunft werden die Museumsbahner ihre Fahrpläne noch besser abstimmen, so dass deutlich mehr Zeit für die Radtour zwischen beiden Bahnen bleibt. Auch muss die Beschilderung stellenweise noch verbessert werden. An ausgewählten Betriebstagen oder auf Nachfrage ist ein Shuttleservice angedacht.

Doch für diesen Sommer ist zumindest die Saison beim Kleinbahnexpress erst einmal zu Ende. Geplant sind in diesem Jahr lediglich noch die Nikolausfahrten im Dezember. Doch ob und wie sie stattfinden, hängt ganz von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Näheres dazu veröffentlichen die Eisenbahnfreunde rechtzeitig vor den Touren.

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