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Anglerverein Rethem beteiligt sich an EU-Hilfsprogramm

Kleine Aale für die Aller

Besatzmaßnahme: An mehreren Stellen wurden die Fische zwischen Rethem und Hülsen ausgesetzt.Foto: Anglerverein Rethem
Besatzmaßnahme: An mehreren Stellen wurden die Fische zwischen Rethem und Hülsen ausgesetzt.Foto: Anglerverein Rethem
RETHEM - 04. Juli 2020 - 16:00 UHR - VON REDAKTION

Der Anglerverein Rethem hat auf seinem sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Rethem und Hülsen wieder Aalbesatzmaßnahmen vorgenommen. Dabei wurden durch den Anglerverein Rethem in diesem Jahr 2250 Jungaale an bestimmten Stellen an der Aller ausgesetzt.

Hintergrund für diese Aalbesatzmaßnahmen sind die in den vergangenen 50 Jahren teilweise dramatisch gesunkenen Aalbestände. Vor allem der Rückgang der natürlicherweise in die Flüsse aufwandernden Jungaale (sogenannte Glasaale) sei besorgniserregend, so die Beobachtungen der Angler, weil Stauwehre und Wasserkraftanlagen die Tiere immer wieder behinderten. Die EU hat daher ein Hilfsprogramm für den Aal ins Leben gerufen. Ohne diese Besatzmaßnahmen wären heute große Teile Niedersachsens bereits aalfrei. Mitgefördert wird das Projekt durch die EU und das Land Niedersachsen. Die Vereine tragen 40 Prozent der Kosten. Der Anglerverband Niedersachsen ist seit 2011 Schirmherr für die Aalbesetzung und organisiert seitdem die Besatzmaßnahmen zusammen mit den Angelvereinen. Für 2020 haben sich rund 200 Angelvereine daran beteiligt und Abschnitte besetzt.

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