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Die Allgemein- und Viszeralchirurgie am Heidekreis-Klinikum wird erneut als Kompetenz-Zentrum ausgezeichnet

Kleinste Schnitte, schnellere Heilung

Zum dritten Mal erfolgreich: Chefarzt Dr. Carsten Nix (Mitte, vorn) und sein Team wurden erneut zum “Kompetenz-Zentrum für minimal-invasive Chirurgie” zertifiziert. red
Zum dritten Mal erfolgreich: Chefarzt Dr. Carsten Nix (Mitte, vorn) und sein Team wurden erneut zum “Kompetenz-Zentrum für minimal-invasive Chirurgie” zertifiziert. red
WALSRODE - 29. Januar 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Wenn der Hausarzt zu einer Operation rät, kommt ein Patient oft ins Grübeln: Schmerzfreiheit klingt verlockend, aber wer ist schon direkt nach einer Operation wieder voll einsatzfähig? Minimal-invasive Verfahren sind eine gute Möglichkeit, Schmerzen für Patienten gering zu halten und den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.

Im Heidekreis-Klinikum leitet Chefarzt Dr. Carsten Nix die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Zum dritten Mal in Folge ist es seinem Team und ihm nun gelungen, das Zertifikat als “Kompetenz-Zentrum für minimal-invasive Chirurgie” zu erhalten. Das Zertifikat wird von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGAV) mit der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC) vergeben. Mit diesem Zertifikat werden Kliniken ausgezeichnet, die besondere Organisationsstrukturen und entsprechende Fallzahlen vorweisen sowie eine spezielle Qualifikation der Operateure. “Durch diese Qualitätssicherung können wir unseren Patienten in der minimal-invasiven Chirurgie stets für eine hohe Behandlungsqualität und für die Patientensicherheit garantieren”, sagt Geschäftsführer Dr. Achim Rogge.

Was ist eigentlich ein “minimal-invasives Verfahren”? “Die Technik wird auch als ,Schlüssellloch-Chirurgie‘ bezeichnet”, erklärt Chefarzt Dr. Nix. “Im Unterschied zum klassischen ,Bauchschnitt‘ erfolgt der Zugang zu einem erkrankten Organ in der Bauchhöhle bei diesem Verfahren über mehrere, nur fünf bis zehn Millimeter kleine Schnitte.” Durch diese Schnitte führt der Operateur eine winzige Kamera, Sonden und Instrumente ein, die Operation wird sozusagen mit Blick auf den Monitor durchgeführt. “Hier liegt der weitere Vorteil der minimal-invasiven Chirurgie, besonders in den schwer zugänglichen Bereichen der Bauchhöhle: Die Miniaturkameras bieten uns Chirurgen durch ihre Vergrößerungsoptiken und das mögliche Schwenken des Blickwinkels viel bessere Sichtmöglichkeiten”, sagt Dr. Nix. Zudem seien die Narben durch diese OP-Technik wesentlich kleiner, das Wundinfektionsrisiko reduziere sich, die OP-Wunde heilen schneller und die Patienten können nach vergleichsweise kürzerer Aufenthaltszeit nach Hause.

Im Heidekreis-Klinikum können Blinddärme, Gallenblasen, Dick- und Dünndarmanteile bei gut- und bösartigen Erkrankungen minimal-invasiv entfernt werden. Auch operative Untersuchungen der Organe des Bauchraumes, Operationen am Magen, das Lösen von Verwachsungen, Verschlüsse von Bauchwand- und Leistenbrüchen gehören zum minimal-invasiven Spektrum.

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