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Klingbeil: Fahrtwege der ambulanten Pflegedienste besser bezahlen

“Konzertierte Aktion Pflege”

Lars Klingbeil bei seinem Besuch des Pflegedienstes B&V in Lindwedel.red
Lars Klingbeil bei seinem Besuch des Pflegedienstes B&V in Lindwedel.red
LINDWEDEL - 24. Juli 2018 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat im Rahmen seiner 10. Tour der Ideen durch den Wahlkreis den Pflegedienst B&V besucht. Im Pflegedienst werden derzeit zwölf Kunden in der Tagespflege betreut, zusätzlich wird eine ambulante Pflege zu Hause angeboten. Das Thema Pflege sei in der Region ein wichtiges Thema. Die Ausbildung und die Bezahlung müssten sich verbessern - beispielsweise durch einen Tarifvertrag Pflege. Der Wettbewerb in der Pflege dürfe nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete beim Gespräch mit den Beschäftigten.

Die Leiterin des Pflegedienstes, Katrin Borchers-Wertz, berichtete Klingbeil, dass die Fahrtwege zu den Pflegenden teilweise sehr weit seien. “Wir fahren von Hodenhagen bis Rodewald”, sagte sie. Für diese Fahrten gebe es eine Pauschale von 3,77 Euro, die aber für solche Distanzen nicht ausreiche.

Die Wegpauschale müsse angeglichen werden. Im Koalitionsvertrag sei vereinbart worden, dass die Alten- und Krankenpflege insbesondere im ländlichen Bereich gestärkt werde. Dazu gehöre auch die bessere Bezahlung von Wegzeiten. Er habe sich zu diesem Thema bereits an den zuständigen Gesundheitsminister gewandt, berichtete Klingbeil. Der Gesundheitsminister habe geantwortet, dass die Bezahlung von Wegzeiten Teil des Pflegesofortprogramms sei. “Ich werde das Anliegen unserer Heimat mit großen Entfernungen weiter ansprechen und auf eine schnelle Besserung drängen”, so Klingbeil.

Im Koalitionsvertrag seien Maßnahmen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegerinnen und Pfleger beschlossen worden. Die “Konzertierte Aktion Pflege” umfasse eine Ausbildungsoffensive und Möglichkeiten zur Weiter- und Fortbildung im Bereich Pflege sowie attraktive Modelle für die Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit im Bereich der Pflege. Zudem sollten 13.000 neue Stellen geschaffen werden, erklärte Klingbeil die Ziele der Bundesregierung.

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