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Im Konvoi geht es rund 250 Kilometer durch den Heidekreis. Wer steckt hinter der Biker-Ausfahrt?

Krelingen wird zum bundesweiten Treffpunkt

Höhepunkt: Die Motorradstaffeln fuhren gemeinsam durch den Heidekreis. Foto: Johanniter/Doris Lawrenz
Höhepunkt: Die Motorradstaffeln fuhren gemeinsam durch den Heidekreis. Foto: Johanniter/Doris Lawrenz
KRELINGEN - 09. September 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Die Freude über das Wiedersehen war groß, und als alle Maschinen ab- und ausgestellt waren, konnten die aus ganz Deutschland angereisten Stauhelfer sich auch verständigen: Laut und herzlich ging es zu beim 13. Bundesmotorradstaffeltreffen der Johanniter-Unfall-Hilfe in Krelingen. Eingeladen hatte der Johanniter-Ortsverband Aller-Leine, gekommen waren 61 Stauhelferinnen und Stauhelfer aus 22 Motorradstaffeln, von denen manche eine lange Anreise in Kauf genommen hatten aus München, Dresden, Kiel oder Köln.

Auch die Stauhelfer müssen üben

Bundesweit sind rund 650 ehrenamtlich Aktive in 49 Johanniter-Motorradstaffeln von März bis Ende Oktober auf Deutschlands Straßen unterwegs. Sie leisten Erste Hilfe bei Unfällen, sichern Unfallstellen ab, unterstützen die Polizei bei der Beseitigung von Stauursachen und versorgen erschöpfte und hilfebedürftige Autofahrer. Alle Stauhelfer sind ausgebildet in Erster Hilfe, die meisten von ihnen bringen viele Jahre Erfahrung mit und können auf zahlreiche Einsätze zurückblicken. Begrüßt wurden sie am Freitagabend von Marc Nieber, Dienststellenleiter des Ortsverbandes Aller-Leine. Am Sonnabendvormittag konnten die Teilnehmer bei einem Sicherheitstraining das Fahren bei langsamer Geschwindigkeit und durch enge Gassen üben. Auf dem Parkplatz des Geistlichen Rüstzentrums in Krelingen war dafür ein Parcours aufgebaut worden. “Wer auf den deutschen Straßen unterwegs ist, weiß, dass es für Motorradfahrer schnell zu gefährlichen Situationen kommen kann. Das gilt auch für uns Stauhelfer”, sagt Thomas Rauch, Leiter der Motorradstaffel des OV Aller-Leine. Das Fahrsicherheitstraining helfe, in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf zu bewahren, richtig zu reagieren und das Gewicht der Krafträder unter Kontrolle zu behalten.

Ausklang am Lagerfeuer

Nach dem Fahrtraining setzten sich alle Stauhelfer im geschlossenen Marschverband in Bewegung. Darunter waren auch drei Bundeswehrsoldaten der Militärpolizei Berlin-Tegel und eine Motorradstaffel der Berufsfeuerwehr Halle/Saale, die ebenfalls zu dem Treffen im Heidekreis gekommen waren. Im Konvoi ging es gemeinsam rund 250 Kilometer durch den Heidekreis. Nach einem Gedankenaustausch am Lagerfeuer nach der Tour, klang das Treffen schließlich am Sonntag mit einem Gottesdienst aus.

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