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Ein Konzertabend mit musikalischer Leidenschaft: Daniel Schmahl zu Gast in der Walsroder Stadtkirche

Bach in Blue - zwischen Trompete und Jazz

Ein Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz: Daniel Schmahl ist vielfältig.red
Ein Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz: Daniel Schmahl ist vielfältig.red
WALSRODE - 02. Juni 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Am Pfingstsonntag, 9. Juni, findet ab 19 Uhr in der Walsroder Stadtkirche das nächste Sommerkonzert statt. Trompeter Daniel Schmahl, der sich bundesweit mit mitreißenden Crossover-Programmen einen Namen gemacht hat, ist zu Gast mit “Bach in Blue” und wird begleitet von Matthias Zeller an der Orgel. Bei freiem Eintritt erwartet die Zuhörer ein Konzertabend voller Witz, charmanter Moderation sowie mit musikalischer Leidenschaft.

Originell, kreativ und trotzdem tiefsinnig zelebrieren Daniel Schmahl (Trompete und Flügelhorn) und Matthias Zeller (Orgel) die Musik von Johann Sebastian Bach. Als exzellente Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz ist es ihnen eine Aufgabe, nicht nur die Asche Bachs anzubeten, sondern das seiner Musik innewohnende Feuer an die Zuhörer weiterzugeben. Als Duo wagen sie den Blick über den musikalischen Tellerrand und entführen auf eine fantastische Reise zu unerhörten Klangwelten mitsamt einer unglaublichen Geschichte im Leben Bachs, die im Laufe des Abends erzählt wird. Dabei trifft Jazz auf Kontrapunkt, Klangschönheit auf Improvisation - das Ergebnis ist ein virtuoses Klangfeuerwerk, mit einer groovig gespielten Orgel des Preisträgers von “Jazz and Churchorgan” (Hannover 2001), Matthias Zeller.

Die Künstler verbrachten große Teile ihrer Kindheit und ihres Studiums an den originalen Wirkungsstätten Bachs und sind so bis in die tiefste Faser ihres Musikerdaseins von dieser Aura geprägt worden. Daniel Schmahl gilt als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und musikalisch neue Wege beschreitet. Er wuchs als jüngster Sohn des bedeutenden deutschen Sologeigers Gustav Schmahl auf. Bevor er mit 16 Jahren bei einem Konzert mit Ludwig Güttler seine Leidenschaft für die Trompete entdeckte, spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. Er studierte in Berlin und Weimar, gab 1999 sein Debüt als Solist mit Mitgliedern der Neubrandenburger Philharmonie und hat sich national und international auf den bedeutendsten Musikfestivals und Konzertpodien etabliert.

Als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation trat er unter anderem in der Berliner Philharmonie, in der Philharmonie St. Petersburg und bei den Würzburger Bachtagen auf und spielte auf Einladung des Leipziger Bachfestes zusammen mit seinem Ensemble auf dem Leipziger Marktplatz vor 3500 begeisterten Zuhörern. Einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreichte seine CD “Chattin` with Bach”.

Der Organist Matthias Zeller beschäftigte sich schon früh mit der Orgelimprovisation. Im Studium an der Leipziger Musikhochschule kamen wertvolle Anregungen durch Kompositionsunterricht, Jazzimprovisation und außereuropäische Musik hinzu. Diese musikalische Bandbreite führte zu Kompositionsaufträgen für die Halleschen Musiktage, das Bachfest Leipzig und das Ensemble Amarcord. Sein Konzert für zwei Orgeln und Percussion wurde vom MDR aufgezeichnet und gesendet.

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