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Dreiteiliges Weihnachtsoratorium am 23. Dezember in der St. Johanniskirche Soltau

“Die Geburt Christi”

Ensemblegesang im Mittelpunkt: Die Chöre freuen sich über viele Zuhörer.red
Ensemblegesang im Mittelpunkt: Die Chöre freuen sich über viele Zuhörer.red
SOLTAU - 19. Dezember 2018 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Der vierte Adventssonntag, 23. Dezember, steht in der St. Johanniskirche Soltau ganz im Zeichen eines großen kirchenmusikalischen Meisterwerkes: “Die Geburt Christi” - so heißt das dreiteilige Weihnachtsoratorium des Komponisten Heinrich von Herzogenberg, eines bedeutenden Meisters, der Ende des 19. Jahrhunderts in Leipzig lebte und lehrte. Als das Werk am vierten Advent 1894 mit großem Aufwand in Bachs alter Wirkungsstätte, der Thomaskirche, uraufgeführt wurde, schrieb der ergriffene Komponist: “Und wenn ich des Augenblicks gedenke, als meine Musik durch die ganze Thomaskirche flutete vom Altar zur Orgel und wieder zurück, erlebte ich eine Stunde, deren sich kein noch so beliebter Konzertkomponist unserer Tage zu rühmen hätte.”

In drei großen Teilen verarbeitet Herzogenberg adventliche Ankündigung, die Geburt Jesu und seine Anbetung durch die Hirten. Viele Advents- und Weihnachtslieder, darunter auch volkstümliche Melodien wie “Josef lieber Josef” und “Als ich bei meinen Schafen wacht”, sind in prachtvollen, vielgestaltigen Chorsätzen für Männerchor, Frauenchor, Doppelchor und Kinderchor vertont und verbinden die erzählenden Worte aus dem Alten Testament und der Weihnachtsgeschichte des Lukas-Evangeliums.

Durch den Verzicht auf lange Solo-Arien steht der Chor- und Ensemblegesang ganz im Zentrum des Oratoriums. Zum Streichorchester gesellt sich im dritten Teil das “Hirteninstrument” Oboe und setzt so einen aparten klanglichen Akzent im vokalen Umfeld. Neben der kleinen Orgel, die mit Chor und Orchester musiziert, tritt die große Orgel bei den Chorälen, in die auch die Zuhörer mit einstimmen dürfen.

Neben der Stadtkantorei und dem Jugendchor Soltau sind Francisca Prudencio und Nicole Dellabona in den Sopran- und Altpartien zu hören. Die Tenor- und Bass-Soli werden von Jörg Erler und Matthias Lüderitz gestaltet. Mit dem Orchester der Kammersymphonie Hannover musizieren Hiroko Tsutsui und Mathias Hartmann an den beiden Orgeln. Die Leitung hat Kantorin Bettina Hevendehl.

Karten gibt es bis Sonnabend in der Buchhandlung Hornbostel und ab 16 Uhr an der Abendkasse. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

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