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Ungewöhnliches Konzertformat: “Nacht der Klänge” am 7. September in Walsrode / Neue musikalische Wege

Ein Clavichord zur “Wassermusik”

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WALSRODE - 29. August 2019 - 14:37 UHR - VON SILVIA HERRMANN

Alte und neue Musik, Improvisationen, gesellige Pausen bei Flammkuchen und Wein - Kurrende, Junger Chor, Kammerchor, Posaunenchor und zwei herausragende Improvisatoren - all das ist bei der vierten “Nacht der Klänge” am Sonnabend, 7. September, in der Walsroder Stadtkirche zu erleben. Um 19 Uhr geht es los, vier kurzweilige Programmblöcke wechseln sich mit kommunikativen Pausen auf dem lauschigen Platz hinter der Kirche ab. So entsteht eine ungezwungene Konzertatmosphäre, bei der jeder frei kommen und gehen kann. Der Eintritt ist frei, Spenden sind nach den Blöcken willkommen.

Die neun- bis 13-jährigen Sänger der Kurrende haben für den Anfang einen “Magneten für Augen, Ohren und Seele” vorbereitet; die “Wassermusik” von Daniel Stickan verbindet Jazz, Minimal Music, außergewöhnliche Klangeffekte und optische Elemente zu einem Gesamtkunstwerk, dem man sich nicht entziehen kann. Der Komponist spielt dabei an Orgel, Flügel und Clavichord, Guntram Rösner bringt ungewöhnliche Schlaginstrumente ein und Thorben Bernhardt tritt eindrucksvoll als Sprecher in Aktion.

Im zweiten Block singt der Junge Chor begleitet von Jana Kleiber ein buntes, aktuelles Programm. Im zweiten und dritten Block bringt der Kammerchor begleitet von Agnes Görißen (Orgel) und Artur Kuban (Kon- trabass), seine Begeisterung an Heinrich Schütz zum Ausdruck und im dritten Block ist der ambitionierte Posaunenchor mit Barockmusik zu erleben.

Ein besonderes Element sind dazwischen Improvisationen an Orgel und Klavier. Dafür sind zwei herausragende Künstler zu Gast: Daniel Stickan ist als Jazzmusiker, Komponist und Organist äußerst vielseitig. Professor Jürgen Essl (Stuttgart) ist einer der bedeutendsten und gleichzeitig ungewöhnlichsten Orgelimprovisatoren unserer Zeit. Auch Publikumswünsche fließen ein.

Organisator und Chorleiter Holger Brandt möchte mit abwechslungsreicher Musik in kleinen Portionen, Moderationen, dazu passender Lichttechnik und geselligen Pausen einmal mehr den üblichen und gewohnten Konzertrahmen aufbrechen.

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