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Warum sollte man seine Schäfchen ins Trockene bringen?

Gästeführung durch das Schafstallviertel in Hülsen

“Zwischen Pastorale und Plackerei”: Am Sonntag gibt es Spannendes aus der Vergangenheit der Schäferei zwischen Weser und Elbe zu erfahren.Foto: Dr. Antje Oldenburg
“Zwischen Pastorale und Plackerei”: Am Sonntag gibt es Spannendes aus der Vergangenheit der Schäferei zwischen Weser und Elbe zu erfahren.Foto: Dr. Antje Oldenburg
HüLSEN - 01. Juni 2021 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Schon Heidedichters Hermann Löns, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf seinen Streifzügen durch Wald und Flur auch in Hülsen war, hat dem dortigen Schafstallviertel ein (literarisches) Denkmal gesetzt. Das einmalige Ensemble, in dem ein Drittel der ursprünglich rund 30 Ställe erhalten werden konnten, ist als letztes Zeugnis der Gemeinschaftsschäferei zwischen Weser und Elbe ein wertvolles kulturelles Erbe, das Interessierten im Rahmen der Landsommerführung “Zwischen Pastorale und Plackerei” am Sonntag, 6. Juni, ab 14 Uhr, näher gebracht wird.

Die rund 90-minütige Führung lässt die Zeit der Heidebauernwirtschaft lebendig werden und zeigt, wie die Hülsener Bauern bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gelebt und gewirtschaftet haben. Wie sieht ein typischer Hofschafstall aus? Warum sollte man seine Schäfchen ins Trockene bringen? Wozu brauchten die Bauern eine Twicke und die Schäfer eine Schippe? Die Gäste bekommen nicht nur diese und viele andere Fragen beantwortet, sondern haben auch die Gelegenheit, sich selber auf Spurensuche zu begeben. Treffpunkt ist vor Ort (Schützenweg). Kosten pro Person: fünf Euro (Kinder frei). Informationen: Dr. Antje Oldenburg, (05164) 801113.

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